Zeitlos schön

Erik Chamil, ein Meister der Automobilfotografie, porträtierte zehn BMW Modelle, die einen einen eindrucksvollen Überblick über Klassiker aus mehreren Jahrzehnten geben: vom BMW 328  Roadster über das einzigartige BMW 328 Mille Miglia More »

Peugeot 308cc – der elegante Franzose

Peugeot hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen dafür gemacht, tolles Design für attraktive Preise anzubieten. Ähnlich sieht es beim Peugeot 308cc aus. Er setzt bei den Autoformen einen ganz neuen More »

BMW 3er Cabrio – das Immer-und-Überall-Cabriolet

Cabrio fahren im Winter – das 3er Cabrio macht es möglich. Nach umfangreichen Tests im Windkanal haben es die BMW-Ingenieure geschafft, die Windströmungen so über die Frontscheibe abzuleiten, dass die Insassen wirklich More »

Handlingwunder – der neue Mercedes SL

Mercedes SL, das ist für viele das reiche Opa-Cabriolet mit klassischem Design, rundlichen Armaturen, am besten in Elfenbeinfarben. Der neue Mercedes SL räumt mit diesem Image auf. Das äußere Design zeigt Aggressivität, More »

Gebrauchtwagentipp: Mercedes SLK (2004 – 2011)

Ein schönes Cabrio fahren für ca. 15.000 Euro und dann noch einen Mercedes? Der „alte“ SLK macht es möglich. Einen mit Baujahr 2006 und 60.000 km gelaufen gibt es beim Gebrauchtwagenhändler um More »

Mazda CX-5 – kompakt und gut

Was ist entscheidend beim Autokauf? Wenn man das Auto fährt, und es nicht mehr abgeben möchte. Wenn man einfach weiter fahren könnte. So ein Auto ist der Mazda CX-5. Während der große More »

 

Zeitlos schön

Erik Chamil, ein Meister der Automobilfotografie, porträtierte zehn BMW Modelle, die einen einen eindrucksvollen Überblick über Klassiker aus mehreren Jahrzehnten geben: vom BMW 328  Roadster über das einzigartige BMW 328 Mille Miglia Coupé, das BMW 326 Cabrio, den BMW 507 Roadster, das BMW 503 Cabrio, die legendäre BMW Isetta, das BMW 502/V8 Cabrio, den BMW 3.0 CSi, den BMW M1 bis zum neuen BMW 6er Gran Coupé. Das Design und der Charakter der verschiedenen Automobile werden dabei jeweils in zwei prägnanten Ansichten zur Geltung gebracht. Im Rahmen einer Kooperation präsentiert die BMW Group gemeinsam einer Galerie diesen einzigartigen Blick auf die Geschichte einiger der schönsten Modelle.

 

 

„Jedes der porträtierten Modelle spiegelt Temperament, Technik und Trends seiner Zeit wider“, erläutert Johannes Seibert, Leiter Marketing Deutschland. „Die Porträt-Serie eröffnet dabei einen ästhetisch wie künstlerisch beeindruckenden Rahmen, in dem sich die kontinuierliche Entwicklung der signifikanten Merkmale des BMW Designs durch die Zeit verfolgen lässt. Jedes Modell steht für sich und ist doch in seiner Individualität unverkennbar ein Bestandteil der BMW Familie.“

BMW 3er Cabrio im Windkanal

Der neue Windkanal von BMW im Münchener Norden: Ein Ort, der selbst die weitgereiste Sylvie van der Vaart zum Staunen bringt. Sie sitzt in einem offenen BMW 3er Cabrio aus dem Jahr 1987, stilecht in ein bordeauxfarbenes Kleid der 80er gehüllt, die Haare offen und vom Haarspezialisten sorgfältig in Form gebracht. Leichte Nervosität vor der „Testfahrt“: „Ich bin aufgeregt, weil ich nicht weiß, was hier passiert mit all dem Wind. Aber BMW hat mir versichert, dass alles sicher ist.“

Der riesige Rotor des Windkanals läuft langsam an, aus dem Leitstand sieht man, wie sich aus einem lauen Lüftchen langsam, aber sicher eine steife Brise mit 60 km/h entwickelt. Nach der luftigen Testfahrt ist das Ergebnis deutlich: Der Friseur am Set ist hat wenig Grund zur Freude, denn die zerzauste Löwenmähne von Model und TV-Moderatorin Sylvie van der Vaart wäre nur noch in einem Musikvideo der 80er die Idealbesetzung gewesen.

Outfit und Haare werden umgestyled, und wir bewegen uns in die Jetzt-Zeit: Ein 3er Cabrio glänzt im Licht des Windkanals. Silvie van der Vaart im eleganten beigefarbenen Hosenanzug im Business Look lächelt in die Kamera und schwärmt von Cabrio-Fahrten in ihrem Wohnort Madrid. „Offenfahren ist genau mein Fall!“, sagt die Holländerin, die mit ihrem Mann, dem Fußballprofi Rafael van der Vaart, in der spanischen Hauptstadt lebt. Am Steuer im Windkanal wartet sie gespannt auf die nächste Erfahrung, als sich die mächtigen Rotoren abermals in Bewegung setzen. Die verbesserte Aerodynamik des Fahrzeugs mit verminderten Luftwirbeln im Innenraum wird für alle am Set sichtbar. Die glatte Langhaarfrisur bewegt sich keinen Milimeter.

 

 

Sylvie van der Vaart steigt lächelnd aus: „Was für ein Unterschied zu dem älteren Cabrio! Vom Wind war nichts zu spüren, ich musste erstmal prüfen, ob der Wind überhaupt angestellt worden war.“ Das Frisuren-Experiment illustriert 22 Jahre Fortschritte in der Automobilentwicklung. Einrichtungen wie das neue Aerodynamische Versuchszentrum ermöglichen es den Ingenieuren der BMW Group, frühzeitig im Entwicklungsprozess die Aerodynamik zu verbessern, um einen Beitrag zu immer effizienteren Fahrzeugen zu leisten.

Neben Leichtbau und Antriebsstrang spielt die Aerodynamik eine entscheidende Rolle für die Automobile der Zukunft. Eine ausgefeilte Aerodynamik ist eine der Stellgrößen im EfficientDynamics Ansatz der BMW Group. Bei der Senkung von CO2-Emissionen ist BMW Vorreiter in der gesamten Automobilindustrie. In der EU emittiert die BMW Group Neuwagenflotte 2008 mit einem Durchschnitt von 156 Gramm CO2 pro Kilometer heute deutlich weniger als die anderen Premiumhersteller.

Peugeot 308cc – der elegante Franzose

Peugeot hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen dafür gemacht, tolles Design für attraktive Preise anzubieten. Ähnlich sieht es beim Peugeot 308cc aus. Er setzt bei den Autoformen einen ganz neuen Akzent. Die Design-Betonung liegt, von der Seite betrachtet, vorne; der Wagen sieht vorne bulliger aus als hinten. Ansonsten helfen klare Linien dabei, die Designsprache zu vollenden.

Doch wie fährt sich der 308cc? Er bietet ein angenehmes Cabriofeeling für den Sommer. Wir empfehlen die Automatik-Version, da man – zumindest mit langen Füßen – nicht gerne immer wieder ein- und auskuppelt. Lässig cruist der 308cc über die Landstraßen und vermittelt gute Laune und ein Stück Frankreich. Der Innenraum wirkt sehr hochwertig, die weiß unterlegten Instrumente sind mal eine gelungene Abwechslung zum sonstigen Einheitsbrei.

Wenn es kälter ist, dann punktet der 308cc mit seiner Nackenheizung. „Airwave“ heißt die bei Peugeot, Vorbild ist der „Airscarf“ von Mercedes. Aber bis auf eben Mercedes und nun auch im neuen Audi A5 Cabrio ist auch nur noch Peugeot mit dabei. Und das Feature zahlt sich aus – selbst bei kühlen Sommerabenden ist es angenehm, einen warmen Zug im Nacken zu spüren anstatt eines kalten.

In der Version „Allure“, der Topversion des 308cc, ist die Nackenheizung im Paket mit drin. Die Basisversion des 308 cc beginnt bei 26.100 Euro. Auch einige gut gebrauchte sind günstig zu haben – teilweise sogar nicht nennenswert teurer als vergleichbare Versionen des kleinen Bruders 206cc

Negativ aufgefallen ist uns nur, dass der 308 cc beim Bremsen und gleichzeitigem Kurven vom Fahrwerk her etwas stabiler sein könnte. Ansonsten kann man sagen: Fahrspaß in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Autogefühl: * * *

Neue Version des Audi R8

Audi gestaltet seinen Hochleistungssportwagen R8 neu: Mit dem R8 V10 plus erhält die Baureihe ein neues Modell, als Kraftübertragung steht eine von Grund auf neu entwickelte Siebengang S tronic bereit. Die LED-Scheinwerfer vorn und das neue hintere Blinklicht mit dynamisierter Anzeige gehören zur Grundausstattung.

DerAudi R8 steht auf der Straße: Er ist 4,44 Meter lang, 1,90 Meter breit und nur 1,25 Meter hoch. Neue Details verleihen seinem Design noch mehr Schärfe. Der Singleframe-Grill mit den angeschrägten oberen Ecken trägt ein hochglänzend schwarz lackiertes Gitter, bei den V10-Varianten zieren horizontale Chromauflagen seine Streben. Der Stoßfänger ist ebenfalls neu, die Lufteinlässe tragen je drei Querstreben. Beim neuen R8 V10 plus ist der Splitter Serie.

Bei allen Varianten des Audi R8 gehören jetzt LED-Scheinwerfer zum Serienumfang. Das Gehäuse der Außenspiegel und die Sideblades, die seitlichen Lufteinlässe beim Coupé, bestehen beim neuen Topmodell R8 V10 plus aus CFK.

Der vordere Gepäckraum bietet 100 Liter Volumen; beim Coupé passen weitere 90 Liter hinter die Sitze. Das Interieur vermittelt Rennsportatmosphäre auf Luxus-Niveau; sein prägendes Element ist das monoposto – der große Bogen, der das Cockpit im Bereich des Fahrers umläuft.Die Sportsitze lassen sich bei den V8-Motorisierungen optional und bei den V10-Varianten serienmäßig elektrisch einstellen. Viele Bedien- und Verkleidungselemente glänzen mit dezenten Chromleisten oder schwarzem Lack; die Zeiger im Kombiinstrument und die Schaltwippen sind leicht überarbeitet.

 

Das Audi R8 V10 Coupé beschleunigt mit der S tronic in 3,6 Sekunden von null auf 100 km/h, sein Topspeed liegt bei 314 km/h. Mit der Handschaltung lauten die Werte 3,9 Sekunden und 316 km/h. Der Verbrauch des R8 V10 Coupé mit der S tronic beträgt im Mittel 13,1 Liter Kraftstoff pro 100 km.

Der R8 ist ein Leichtbau-Auto: Seine Karosserie, in der Audi Space Frame-Bauweise (ASF) aus Aluminium gefertigt, wiegt nur 210 Kilogramm beim Coupé. Beim R8 V10 plus, der nur als Coupé erhältlich ist, pendelt sich der Zeiger bei 1.570 Kilogramm ein. Einstellbare Schalensitze mit Chassis aus Glasfaser-verstärktem Kunststoff (GFK), ein verringerter Einsatz an Dämmmaterialien, spezielle Leichtmetallräder und Fahrwerkskomponenten, darunter die serienmäßige Keramikbremse, sowie die CFK-Anbauteile an der Karosserie tragen hier zur Gewichtsreduzierung bei.

Der Audi R8 rollt Ende des Jahres in Europa zu den Kunden. Der Grundpreis für das V8-Coupé liegt bei 113.500,- Euro. Die V10-Varianten stehen mit 154.600,- beziehungsweise 165.900,- Euro in der Liste, der R8 V10 plus kostet 173.200,- Euro.