KIA pro_cee’d GT Fahrbericht

KIA pro_cee'd GT Waldshooting, Foto: Autogefühl

480 Runden Test auf der Nordschleife, über 10.000 km – was schätzungsweise 150.000 km auf der Straße entspricht. Top-Rundenzeit: 8:45 Minuten. Wir reden nicht über einen Ferrari, Aston Martin oder Jaguar, sondern über einen KIA. Den neuen KIA pro_cee’d GT. Von Thomas Majchrzak

Zum ersten Mal setzt KIA voll auf Emotionalität und bringt daher ein besonders sportlich aussehendes Auto. Optisch ist der pro cee’d nicht nur Konkurrenz zu Golf GTI und Co., er sticht seine Mitbewerber in dieser Hinsicht klar aus. Und auch preislich setzt er Maßstäbe. Ab gut 23.000 Euro geht es los – 113 Euro pro PS, das bieten nicht viele. Und mit sieben Jahren Garantie und in einem Aktionszeitraum bis zum 30. September 2013 sogar inklusive der Wartungen reduzieren sich mögliche Folgekosten.

KIA pro_cee'd GT Waldshooting, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee’d GT Waldshooting, Foto: Autogefühl

Aber was kann der Dreitürer pro_cee’d? Er befördert vier Personen komfortabel durch die Gegend, die sich schick angezogen fühlen dürfen. Im Kofferraum ist dann auch noch genügen Platz fürs Gepäck. Die Kompaktklasse mit durchaus Raum und Vielfalt.

KIA pro_cee'd GT Waldshooting, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee’d GT Waldshooting, Foto: Autogefühl

Erfreulich sind die Recaro-Sportsitze mit Velour/Leder-Kombi sowie die liebevollen Details wie rote GT-Schriftzüge auf den Sitzen, auf den Fußmatten und auf dem Lenkrad. So soll es sein, denn es sich die kleinen Details, die beim Autofahren Freude bereiten.

KIA pro_cee'd GT Interieur, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee’d GT Interieur, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee'd GT Rückbank, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee’d GT Rückbank, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee'd GT Kofferraum, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee’d GT Kofferraum, Foto: Autogefühl

Dynamisch Freude bereitet der 1.6 Liter Benziner erst im oberen Drehzahlbereich, man muss ihn eher fahren wie ein Motorrad, immer schön drehen lassen. Allerdings verbraucht der Turbomotor in diesem Bereich auch ganz schön, wer den pro_cee’d GT mal richtig ausreizt, der kann vom Normverbrauch von 7,4 Litern auch mal 3 Liter nach oben abweichen – Kurzstrecke und Drehzahlhochs vorausgesetzt.

KIA pro_cee'd GT 1.6 Liter Turbomotor, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee’d GT 1.6 Liter Turbomotor, Foto: Autogefühl

Aber der normale Einsatzbereich ist die Stadt, die Autobahn, die Fahrt zur Arbeit. Und dafür ist der pro_cee’d komfortabel abgestimmt. Und der Turbomotor im unteren Drehzahlbereich ruhig und einfach zu fahren. KIA hat den neuen Motor extra noch optimiert: Im Zylinder wird Kraftstoff in die Mitte eingespritzt, so dass wenig Kraftstoff an die seitlichen Innenwände gelangt. So kann der Kraftstoff immer möglichst sauber verbrennen. Eine neue Gusstechnologie des Aluminiumblocks soll weiterhin Reibung verhindern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h bei in 7,7 Sekunden. 60 Prozent der Technik in jedem KIA kommt übrigens aus der eigenen Entwicklung.

KIA pro_cee'd GT Ice Cubes, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee’d GT Ice Cubes, Foto: Autogefühl

Noch emotionaler wird es an der Schokoladen-Außenseite, etwa mit 32 LED/Leuchtioden, zusammengefasst in so genannten Ice-Cubes. Eine willkommene Abwechslung, weil mittlerweile ist fast jeder Hersteller dazu übergegangen, LED-Schienen zu setzen. Schön, wenn es dann jemand mal anders macht und dazu Ice-Cubes anordnet.

KIA pro_cee'd GT Waldshooting, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee’d GT Waldshooting, Foto: Autogefühl

Fassen wir zusammen. Der KIA pro_cee’d GT ist für Autofahrer, die alleine oder zu zweit unterwegs sind, ab und zu mal doch Leute hinten mitnehmen, einen ordentlich Kofferraum brauchen, im Alltag auf Komfort setzen und allseits schick mit ihrem KIA gekleidet sein möchten.

KIA pro_cee'd GT Edelstahl-Pedalerie, Foto: Autogefühl

KIA pro_cee’d GT Edelstahl-Pedalerie, Foto: Autogefühl

Und wer noch nicht genug hat: Zum ersten Mal in Europa gibt es zudem eine First Edition eines KIAs, der pro_cee’d GT kommt dann mit gehören Außenspiegeln in Klavierlack, einer roten Fußraum-Beleuchtung und schwarzen Hochglanz-18-Zoll-Rödern. Und das Wichtigste: Das Auto ist durchnummeriert – 115 gibt es davon. Preis: ganz knapp unter 30.000 Euro.

Die nächste Neuheit neben den GT-Brüdern folgt im Herbst: Auf der IAA soll die neue Version des Kompakt-Crossovers KIA Soul kommen.

Text, Fotos, Video: Autogefühl, Thomas Majchrzak

Hier geht es zum KIA cee’d GT (Fünftürer)

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3 Responses to KIA pro_cee’d GT Fahrbericht

  1. […] autogefuehl.de – Kia pro_cee’d GT Fahrbericht […]

  2. […] Euro kostet die dreitürige pro cee´d Version, der Fünftürer kostet mindestens 24.490 […]

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