Jaguar C-X17 Crossover Concept auf der IAA 2013

Jaguar C-X17 crossover concept, Foto: Autogefühl

Das Jaguar C-X17 Crossover Concept zählt zweifelsohne zu den optisch attraktivsten Erscheinungen der diesjährigen IAA. Der Einstieg in das Segment der Kompakt-SUV bzw. Crossover (Definitionssache…) könnte für Jaguar ein großer Wurf werden – wenn das Concept Car denn schnell genug umgesetzt würde. Von Thomas Imhof

Auch wenn er kaum vor 2016 in Serie gehen wird, schürt das bereits sehr seriennahe Exterieur der Frankfurter Studie Vorfreude bei Freunden dieser Fahrzeuggattung. Denn das Designteam rund um Chef Ian Callum hat der in der Farbe Caesium Blue lackierten Studie genügend Jaguar-ness mit auf den Weg zu geben. Die Frontleuchten erinnern entfernt an den XF, der Grill an den XJ und die Heckleuchten klar an den F-TYPE. Die fließenden Linien kulminieren in einem Hüftschwung à la Mazda CX-5 und einem in Höhe der Hinterräder ausgestellten Muskel. Die Proportionen sind ebenso stimmig wie die sportlich abfallende Dachlinie. Die in die seitlichen Aussparungen integrierten Nebelscheinwerfer und die in gleicher Manier eingebetteten Nebelrückleuchten würde man bei Jaguar gerne in die Serie übernehmen – falls es TÜV und Co. denn gestatten.

Jaguar C-X17 crossover concept, Foto: Autogefühl

Jaguar C-X17 crossover concept, Foto: Autogefühl

Weniger begeistert waren wir vom für einen Jaguar doch sehr kühlen Interieur. Wie überhaupt das ganze Auto noch nicht ganz fertig wirkte. Zum Glück bleibt aber noch genügend Zeit, das Cockpit noch etwas wohnlicher zu gestalten und an der Außenhaut die ein oder andere Sicke und Linie noch einmal nachzuschärfen.

Denn als erstes Modell einer komplett neuen Aluminium-Plattform hat Jaguar für 2015 zunächst eine neue Limousine des C-/D-Segments angekündigt. Damit machen die Briten nach dem gescheiterten Jaguar X-TYPE den zweiten Anlauf, in das Areal eines 3erBMW oder Audi A4 einzudringen. Limousine und der spätestens 2016 folgende Crossover laufen in Solihull, seit 60 Jahren traditioneller Standort von Land Rover, von nagelneu errichteten Bändern. Auch die Motoren – aus einem 2015 in Betrieb gehenden neuen Werk bei Wolverhampton – lassen aufhorchen: Neue Vierzylinder Benziner- und -Diesel mit CO2-Emissionen von unter 100 g/km CO2. Zusätzlich im Angebot: die aus dem F-TYPE bekannten V6 mit Kompressor, die speziell dem „Q-TYPE“ – so der mögliche Name für den Crossover – gut zu Gesicht stehen dürften…

Text: Autogefühl, Thomas Imhof
Fotos: Autogefühl, Thomas Majchrzak

Hier geht es zu unserer Übersicht der Tops & Flops von der IAA 2013 in Frankfurt.


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