Toyota i-Road und Toyota FV2

Toyota FV2, Foto: Toyota

Toyota zeigt neben dem Brennstoffzellenauto Toyota FCV auch ungewöhnliche Spaßmobile. Toyota i-Road und Toyota FV2 erinnern an Hollywood-Filme. Der Toyota i-Road geht sogar in Serie. Von Thomas Imhof

Toyota FV2

Toyota FV2, Foto: Toyota

Toyota FV2, Foto: Toyota

Der futuristisch anmutende Toyota FV2 – ein einsitziges Zweirad mit seitlichen Stützrädern und aufklappbarer Cockpitkanzel – verbindet sich physisch und emotional mit dem Fahrer. Denn die Studie wird nicht über ein Lenkrad, sondern rein über Körperbewegungen gesteuert. Zugleich gilt die Studie als Technologieträger der ITS-Technologien (Intelligent Transport Systems), die mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur in Kontakt treten.

Toyota FV2, Foto: Toyota

Toyota FV2, Foto: Toyota

So nutzt das „Fun Vehicle“ zum Beispiel eine Sprach- und Bilderkennung, um die aktuelle Stimmungslage des Fahrers zu ermitteln. Auf Basis früherer Fahrten schlägt es Reiseziele vor, darüber hinaus kann der Fahrer die Karosseriefarbe und das Außendisplay nach eigenem Gusto anpassen.

Toyota i-Road

Toyota i-Road, Foto: Toyota

Toyota i-Road, Foto: Toyota

Auch der erstmals in Genf 2013 gezeigte Toyota i-Road mit aktiver Neigetechnik tritt in Tokio noch einmal auf. Das 2,35 Meter lange elektrisch betriebene Dreirad verbindet dank geschlossener Kabine (in 1+1-Sitzanordnung) die Vorteile eines Autos mit der Wendigkeit eines Zweirades. Mit fünf PS geht es maximal 45 km/h schnell und dank Neigetechnik in Motorradmanier durch die Kurven. Die Reichweite beträgt maximal 50 Kilometer, was den potentiellen Konkurrenten des Renault Twizy zum prädestinierten Stadt-Floh macht. Ab 2014 geht der i-Road aber leider nur in Japan und dazu in Frankreich an den Start – und dort jeweils auch nur im Rahmen von Feldversuchen. Für das neuartige städtische Transportsystems Ha:mo in Toyota City will Toyota immerhin eine 100er-Serie auflegen, während i-Roads auch Teil eines 70 Wagen starken Toyota-E-Auto-Kontingents für ein Ende 2014 anlaufendes Car-Sharing-Projekt in Grenoble sind. Die Fahrzeuge – darunter neben dem i-Road der einsitzige Toyota COMS – werden am Hauptbahnhof der Alpenmetropole stationiert sein und sollen die “letzten Kilometer” zum Zielort emissionsfrei sicherstellen.

Toyota JPN Taxi Concept

Toyota JPN Taxi Concept, Foto: Toyota

Toyota JPN Taxi Concept, Foto: Toyota

Ein wenig an das legendäre „London Cab“ erinnert die Studie „JPN Taxi Concept“. Dank einer elektrischen Schiebetür auf der Beifahrerseite und besonders flacher Türschweller gelingt auch Senioren und Kindern ein bequemer Ein- und Ausstieg. Umweltfreundlich gibt sich der Antrieb: Ein Hybridsystem mit einem mit Flüssiggas (LPG) gefütterter Verbrenner. Das Fahrzeug wurde in Einklang mit japanischen Zulassungsbestimmungen entwickelt – wie zum Beispiel die weit auf den Kotflügeln montierten Rückspiegel samt Seitenblinker zeigen.

Text: Autogefühl, Thomas Imhof
Fotos: Toyota


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