Seat Leon Cupra spult Rekordrunde auf der Nordschleife ab

Seat Leon Cupra 280 mit Performance Pack im Tarngewand auf der Nordschleife, Foto: Seat

Die Rundenzeit auf der Nordschleife gilt als ultimatives Performance-Merkmal für einen Rennwagen – oder auch für einen Seriensportwagen. In 7:58 Minuten spulte der neue Seat Leon Cupra die berühmte Runde ab, kam damit unter die 8-Minuten-Grenze und tat dies sogar ohne einen speziellen Renn-Umbau. Von Thomas Majchrzak

Der Seat Leon Cupra 280 verbesserte somit die bisherige Bestzeit für Straßenfahrzeuge mit Frontantrieb um gut zehn Sekunden. Die Kraft kommt aus dem 2.0 Liter TSI mit 280 PS. Von 0 auf 200 km/h schafft es der Seat Leon Cupra in nur 20 Sekunden. Damit wurde der Cupra innerhalb des VW-Konzerns sogar noch über dem Golf GTI positioniert.

Seat Leon Cupra 280 mit Performance Pack im Tarngewand auf der Nordschleife, Foto: Seat

Seat Leon Cupra 280 mit Performance Pack im Tarngewand auf der Nordschleife, Foto: Seat

Damit der Fronttriebler mit so viel Power vorne nicht ins Schwimmen kommt, arbeitet ein Vorderachs-Querdiffernzial. Ferner sind Hightech-Komponenten für das Fahrwerk mit an Bord und die so genannte Dynamic Chassis Control (DCC), also die adaptive Fahrwerksregelung. Für den Fahrer ist ferner die Progressivlenkung sehr relevant, die auch schon im Schwestermodell Golf R verbaut ist. Diese verstärkt (eben progressiv) den Lenkeinschlag bei zunehmender Lenkbewegung, so dass es insgesamt meistens möglich ist, das Lenkrad in der sicheren Lenkradhaltung “Viertel vor drei – Viertel nach neun” zu halten und man die Hände nicht vom Lenkrad nehmen muss, um weiter zu kreisen.

Seat Leon Cupra 280 mit Performance Pack im Tarngewand auf der Nordschleife, Foto: Seat

Seat Leon Cupra 280 mit Performance Pack im Tarngewand auf der Nordschleife, Foto: Seat

Seat Leon Cupra 280 beim Setup, Foto: Seat

Seat Leon Cupra 280 beim Setup, Foto: Seat

“Der neue Seat Leon Cupra fühlt sich auf der Rennstrecke ebenso wohl wie auf der Langstrecke”, sagt Dr. Matthias Rabe, Vorstand der SEAT S.A. für Forschung und Entwicklung. Das Performance Pack wird voraussichtlich ab Sommer als Sonderausstattung bestellbar sein und umfasst eine Brembo Hochleistungs-Bremsanlage und 19-Zoll-Aluräder.

Seat Leon Cupra in der Serienversion unverkleidet, Foto: Seat

Seat Leon Cupra in der Serienversion unverkleidet, Foto: Seat

Seat Leon Cupra Innenraum, Foto: Seat

Seat Leon Cupra Innenraum, Foto: Seat

Seat Leon Cupra mit Performance Pack in der Serienversion unverkleidet, Foto: Seat

Seat Leon Cupra mit Performance Pack in der Serienversion unverkleidet, Foto: Seat

Auf der gut 21 Kilometer langen Nordschleife mit 73 Rechts- und Linkskurven und Steigungen von bis zu 18 Prozent hatte der Seat Leon Cupra eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 155 km/h erreicht – und im Tiergarten eine Höchstgeschwindigkeit von 242 km/h. Während der Rekordrunde und auch während der lang anhaltenden Testphasen saß der Spanier Jordi Gené am Steuer, der für Seat schon die Touren-Weltmeisterschaft fuhr. Der Seat Leon Cupra mit Performance Pack ist übrigens auch das Vorbild für den Seat Leon Cup Racer, auf den wir hier näher eingegangen sind.

Vorbild für den Cup Racer (links): Seat Leon Cupra, Foto: Seat

Vorbild für den Cup Racer (links): Seat Leon Cupra, Foto: Seat

Text: Autogefühl, Thomas Majchrzak
Fotos: Seat




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