Mercedes SL 500 Testbericht

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Seit 60 Jahren ist der Mercedes SL Traumauto per Definition. Wir haben das zum Anlass genommen, mit dem aktuellen Mercedes SL 500 das perfekte Autogefühl zu suchen. Dem muss sich die Konkurrenz erst einmal stellen. Eine Analyse des modernen Klassikers. Von Thomas Majchrzak

Mit seinem Stil und seiner Sportlichkeit hat der SL es über die Jahrzehnte geschafft, zu einer der Legenden der Automobilgeschichte zu werden. Der erste SL wurde vor 60 Jahren eingeführt, der Flügeltürer 300 SL. Doch auch heute noch ist der Komfort und die Klasse eines Mercedes SL allseits beliebt.

Der SL 500 ist die starke Version direkt unterhalb der AMG-Modelle, mit 435 PS. Schon einmal hatten wir das seit 2012 erhältliche aktuelle Modell (intern: Mercedes R 231) im kurzen Test – und waren direkt begeistert.

Exterieur

Der SL 500 hat in einer behutsamen Evolution das klassische Aussehen eines Mercedes-Sportwagens behalten. Die lange Motorhaube dominiert und gibt dem GT seine Kontur. Schön sind die Zitate aus den Ursprungsmodellen, wie die seitlichen Luftauslässe mit den Chromlamellen, eben wie beim ursprünglichen 300 SL von 1954. Dienten Sie dem 300 SL mit Trommelbremsen noch als Belüftung eben dieser Bremsen, sind sie beim aktuellen Mercedes SL ohne technische Funktion, dienen also rein dem Design. Und das herzlich gerne. Die Öffnungen auf der Motorhaube haben zum Teil einen Zweck, eine Seite saugt Luft für die Innenraumbelüftung an – und die andere ergänzt rein designtechnisch die Symmetrie.

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Grundsätzlich bleibt das Design konservativ. Das ist einerseits schade, gerade am Heck würde man sich durchaus einer Auffrischung erfreuen. Doch diese langsame Design-Entwicklung hat auch den Effekt, dass die Preise der Altmodelle nicht ganz so stark schwanken.

Die Scheinwerfer vorn kommen serienmäßig mit dem Intelligent Light System, bedeutet: Die Lampen bewegen sich analog zur Lenkradsteuerung, was gerade bei Nacht eine bessere Sicht verspricht.

Die spezielle Lackierung in unserem Fall ist das so genannte “designo cerussitgrau magno“, Aufpreis 1.400, das seine ganz besondere Eigenheit hat: Der Lack ist nicht metallic-glänzend, sondern matt. Und fühlt sich irgendwie sogar “weich” an, wenn man mit der Hand darüber fährt. Selten, dass eine Lackierung solch ein haptisches Erlebnis verspricht. Und Wasser perlt davon ab wie von einem Lotusblatt.

Das Chassis ist übrigens komplett aus Aluminium, was das Gewicht bei etwa 1.800 Kilogramm hält. Beim aktuellen SL hatte Mercedes zum ersten Mal den Vollaluminium-Rohbau bei einem Serienmodell etabliert.

Modellübersicht

SL steht tatsächlich relativ einfach für super-leicht, und für einen Full-Size-GT ist er mit seinen 1.685 kg wirklich sehr leicht (SL 400). 100 kg mehr sind es beim SL 500. Gegenüber dem SL-Vorgänger hat Mercedes dafür gut 140 kg eingespart. Das liegt an der ersten Karosserie im Vollaluminium-Rohbau bei Mercedes. Der SL 400 (333 PS) beginnt bei gut 97.300 Euro, der große Bruder SL 500 bei 120.000 Euro (435 PS). Darüber hinaus gibt es noch die Versionen SL 63 AMG (537 PS) und SL 65 AMG (629 PS), die jenseits von Gut und Böse liegen.

Der SL 400 löst dabei übrigens ab sofort den SL 350 ab, kostet nun 4.000 Euro mehr und hat dafür ein Leistungsplus von 27 PS und 110 Nm. Der neue Motor hat nun wie beim SL 500 zwei Turbos und Direkteinspritzung und ist kein reiner Sauger-Motor mehr wie beim SL 350.

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Die aktuellen gängigen Versionen kurz im Vergleich:

Mercedes SL 400 vs SL 500
3.0 Liter V6 – 4.7 Liter V8
333 – 435 PS
5,2 – 4,6 Sek. Von 0 auf 100 km/h
7,3 – 9,2 l/100 km angegebener Verbrauch

Im Testverbrauch landeten wir mit dem Mercedes SL 500 zwischen 12 und 13 Liter: Gen 12, wenn man den Gasfuß sachte betätigt und 13, wenn man auch mal zügig an der Ampel beschleunigen möchte – und damit muss man bei einem solchen Auto rechnen.

Natürlich ist die Automobilindustrie kein Klimaschoner, und schon gar nicht ein hochmotorisierter Mercdes SL. Aber immerhin achtet man bei Mercedes nach eigenen Angaben darauf, bei der Produktion den Impact auf das Klima zu optimieren. So sollen Recycling-Stoffe, Energieeinsparungen und nachwachsende Rohstoffe die Bilanz verbessern.

Mercedes SL Abmessungen

Länge: 4,61 m
Breite: 1,87 m / 2,09 m (inkl. Außenspiegel)
Höhe: 1,31 m

Trotz der Länge von 4,6 m wirkt der SL durchaus kompakt – und beim Fahren und Parken hat man auch keinerlei Einschränkungen. Die Übersicht ist erstaunlich gut, und notfalls hilft ja auch die Rückfahrkamera.

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Interieur allgemein

Werfen wir einen genaueren Blick auf den Innenraum: Mit seinen feinen Materialien erhält man sofort ein luxuriöses Gefühl. An den perfekten Spaltmaßen wird ersichtlich, wie genau Mercedes hier arbeitet. Jeder Abschluss eines Elements passt genau auf das andere. Lediglich das Multimedia-System ist nicht ganz up to date. Zu viele Tasten in der Mittelkonsole, zu umständlich manchmal die Menüführung über den Drehknauf.

Ein Top-Feature ist das Panorama-Glasdach, das in sich eine Abblendfunktion trägt: Die optionale Magic Sky Control. Das transparente Dach schaltet auf hell oder dunkel, nur per Knopfdruck. Es wurde im Death Valley in Kalifornien getestet, mit dem Ergebnis: Mit abgedunkeltem Dach reduziert sich die Wärmeeinstrahlung um den Faktor 20, oder anders ausdrückt: bis zu 10 Grad weniger. Wie funktioniert das? Partikel innerhalb des Glasdachs stehen in Reih und Glied, wenn ein Strom angelegt ist – und ermöglichen so eine Durchsicht. Schwindet der Strom dagegen per Knopfdruck, verteilen sich die Partikel “unordentlich” und blockieren dadurch die Sicht. Von oben ergibt sich daraus fantastischerweise eine Spiegelfläche.

Sitze und Komfort

Die Sitzposition ist wie bei einem Roadster gewohnt niedrig und vermittelt ein sportliches Gefühl. Die Sitze sind dabei Handwerkskunst für sich: Das Leder ist angenehm weich und man kann eine Ewigkeit damit verbringen, die einzelnen Strukturen mit den Augen abzutasten. Mit zahlreichen Einstellungen lassen sich die Sitze individuell anpassen: Zu nennen wären die verstellbaren Seitenwangen und die Lordosenstütze. Grundsätzlich finden große Menschen für mehrtägige Roadtrips mehr Freude an einem SUV oder an einem E-Klasse Cabrio. Das ist aber primär der Roadster-Fahrzeugklasse geschuldet. Innerhalb seiner Klasse zählt der SL aber zweifelsohne zu den komfortabelsten Autos. Und irgendwie gewöhnt man sich auch an die Sitzhaltung, je länger man fährt.

Die optional klimatisierten Sitze funktionieren wie folgt: Die Sitzklimatisierung ist ein autark arbeitendes System und steht laut Mercedes nicht in Verbindung mit der Fahrzeugklimatisierung. Nach dem Einschalten der Sitzklimatisierung wird acht Minuten lang Luft aus dem Innenraum über den perforierten Lederbezug angesaugt. Danach wechseln die Lüfter selbstständig ihre Drehrichtung und fördern kühlere Luft aus dem Bereich hinter sowie unter dem Sitz und blasen diese in Richtung des Insassen. Die Luft durchströmt dabei den Sitzaufbau, wird in der obersten Schicht gleichmäßig verteilt und dringt anschließend durch den perforierten Lederbezug. Dabei nimmt sie Feuchtigkeit auf. In der Tat spürt man die Lüftung, aber erst nach den acht Minuten, also nachdem die Windrichtung gedreht hat. Außerdem hängt die Sitzlüftung wohl insofern mit der Klimaanlage zusammen, als dass ja die Luft hinter dem Sitz herausgeblasen wird, und wenn diese durch die Klimaanlage heruntergeühlt wurde, ist auch die Sitzlüftung effektiver. Insgesamt bleibt die Wirkung nicht gänzlich überzeugend, auch im Vergleich zu anderen Wettbewerbsangeboten. Auf langen Strecken bei starker Hitze ist es trotzdem gut, die Funktion zu haben. Sie verhindert immerhin, dass man nicht völlig geschwitzt aussteigt.

Die Windeigenschaften sind grandios: Überraschenderweise haben wir, selbst wenn wir 130 km/h auf der Autobahn offen fahren, überhaupt keine Probleme mit Zugluft. Natürlich nur, wenn die Fenster oben bleiben. Wenn es dagegen richtig heiß ist und man nicht gerade auf der Autobahn ist, fährt man natürlich am liebsten mit Fenstern unten. Doch bei Bedarf fahren nicht nur die Seitenfenster hoch (auch die hinteren kleinen), sondern auch das elektronisch bedienbare Windschott. Für weiteren Komfort sorgt der Airscarf, er hält den Nacken in drei Stufen warm. Wir fragen uns allerdings, warum im vermeintlich komfortabelsten Roadster keine Lenkradheizung angeboten wird. Diese war in früheren SL-Modelle durchaus mal vorhanden und sie zählt inzwischen beim vielen Herstellern zur Optionsliste, sogar schon in der Kompaktklasse.

Hinter den Vordersitzen ist übrigens zumindest so viel Platz, dass man eine Tasche oder Rucksack abstellen kann. Das ist gut für den Alltag, es ist also nicht direkt hinter den Vordersitzen Schluss. Zum einfachen “Beladen” kann man elektrisch den Sitze nach vorne und hinten fahren lassen, ein Druck auf den Schalter an der Schulterposition des Sitzes genügt.

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Magic Sky Control undurchlässig mit Spiegeleffekt von außen

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Magic Sky Control mit “angelegtem Strom” für Lichtdurchlässigkeit

Kofferraum

Das Kofferraumvolumen beträgt 381 bis 241 Liter, je nachdem, ob das Dach geschlossen oder offen ist. Also wenig bis sehr wenig, auf dem Papier. Wobei es effektiv dann doch mehr ist, als man denkt. Wenn das Dach geschlossen ist, kann man sogar mehrere Koffer transportieren. Will man dagegen offen fahren (und das soll ja auch so sein), muss man sich einschränken. Für eine Reise zu zweit kommt man aber wunderbar hin. Genial: Der Kofferraum öffnet elektrisch und klappt selbst bei geöffnetem Dach dann die zusammengefaltete Konstruktion nach oben, so dass man den Kofferraum einfach beladen kann. Ein Wocheneinkauf ist somit kein Problem!

In dieser sechsten SL-Generation kommt für das Dach ein elektrohydraulischer Mechanismus zum Einsatz. In weniger als 20 Sekunden öffnet oder schließt sich der SL. Der Nachteil ist natürlich, dass man aufgrund der schweren Dachkonstruktion still stehen muss. In diesem Fall ist ein leichtes Stoffverdeck besser – aber dann natürlich wieder mit dem Nachteil, dass es über die Jahre hinweg nicht so haltbar ist.

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Fahrgefühl und Sportlichkeit

Bei der Fahrt realisieren wir direkt den außergewöhnlichen Fahrkomfort. Der Mercedes SL fährt sich wie ein tiefergelegtes SUV, so komfortabel ist das Fahrwerk. Egal ob im Sport- oder Komfort-Modus: Selbst über Kopfsteinpflaster scheint der SL zu schweben. Das Fahrwerk ist vielleicht das beste am gesamten Auto und setzt Maßstäbe. Als nettes Feature kann man es übrigens noch “hochfahren”, um zum Beispiel bei niedrigen Geschwindigkeiten besser über Huckel oder in Tiefgarageneinfahrten zu kommen.

Die Sportlichkeit kommt ins Spiel, wenn man das Gaspedal tritt und das Heck ein wenig um die Kurve zirkelt. Das ist sogar möglich, wenn die Stabilitätskontrolle eingeschaltet ist. Die Elektronik ermöglicht den leichten Wheelspin. Schaltet man die Stabilitätskontrolle aus, kann man das Heck beliebig lange herumzirkeln, dann macht es richtig Spaß.

Die 7-Gang-Automatik merkt man übrigens kaum, es scheint irgendwie, als hätte der SL gar keine Gänge, so tadellos wird geschaltet.

Auf der negativen Seite steht eine etwas indirekte Lenkung, die Fans reiner Sportwagen abschrecken wird. Die Lenkung ist keineswegs übel, und das Lenkrad fühlt sich auch toll an. Aber zur reinen Sportlichkeit müsste die Lenkung direkter reagieren.

Super edel ist das optionale Lenkrad unseres Testwagens mit Holz-Intarsie: Das versiegelte Holz bringt einen optischen sowie haptischen Kontrast: So wechselt das Fühl-Erlebnis beim Steuern mal vom perforiertem Leder zu der glatten Oberfläche.

Sicherheitsfeatures

Mercedes bietet auch für den SL eine Reihe von Sicherheitsassistenten an: So gibt es den Toten-Winkel-Warner, der tadellos funktioniert und vor herannahenden Fahrzeugen warnt. Auch der Notbremsassistent warnt schon vorher optisch und akustisch. Das ist zum Beispiel praktisch, wenn man gerade zum Überholen ansetzen möchte, einen kurven Schulterblick macht und in diesem Moment die Fahrzeuge vor einem auf der Spur bremsen – dann gibt es einen Pieptop und man kann eine Sekunde schneller reagieren. Die Disctronic Plus funktioniert wie bei Mercedes gewohnt tadellos, damit kann man das Auto fast wie von alleine beschleunigen und bremsen lassen, auch bis auf 0 herunter. Eine Nachtsichtfunktion projiziert bei schwierigen Sichverhältnissen automatisch das Bild einer Nachtsichtkamera auf das Display. Inwiefern das hilft, konnten wir aber nicht konkret ermitteln. „Der Mercedes SL ist der sicherste Roadster der Welt“, so ist sich zumindest Dr. Joachim Schmidt aus der Geschäftsführung von Mercedes sicher.

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Serienausstattung oder Option?

Bei vielen der erwähnten Features fragt man sich, was denn nun zur Serienausstattung gehört, und was rein optional ist.

Serienmäßig gibt es beim SL 500 unter anderem:

– 7-Gang-Automatikgetriebe
– Adaptives Fahrwerk
– 18-Zoll-Felgen
– Voll-Ledersitze
– 2-Zonen-Klimaautomatik
– Panorama-Dach mit Sonnenrollo (Magic Sky Control ist also optional)
– Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adpativem Kurvenlicht
– Multimedia-System mit Navi

Beim SL 400 wären es serienmäßig nur 17-Zoll. Die Voll-Ledersitze, Sitzheizung und Navigationssystem sind dabei dann nicht inklusive.

Interessante Zusatzausstattungen für den SL 500 wären dann noch:

– Sitzlüftung (Wirkung nicht gänzlich überzeugend): 850 Euro
– Erweiterte Lederausstattung: 800 bis 3.700 Euro
– Das Holz-Leder-Lenkrad: 740 Euro
– Windschott elektrisch (statt manuell): 600 Euro
– Bang & Olufsen Soundsystem: 5.700 Euro
– Rückfahrkamera: 300 Euro
– Assistenzsystem-Paket: 2.700 Euro
– Keyless Entry Paket: 1.800 Euro
– Magic Sky Control fürs Glasdach: 3.000 Euro

Meinung: Für den Fahrzeugpreis hätte das ein oder andere Extra durchaus noch inkludiert sein können.

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Fazit: Der Mercedes SL setzt den Standard im Luxus-Roadster-Segment. Er zeigt in vielerlei Hinsicht Perfektion. Sogar die Eignung für den täglichen Gebrauch ist mit dem ausgezeichneten Fahrwerk, dem Platz hinter den Sitzen und dem für Roadster für Hardtop akzeptablen Kofferraum gegeben. Weil das Glasdach beim Öffnen des Kofferraums automatisch mit hochklappt, ist die Beladung sogar sehr komfortabel. Wer einen perfekten Roadster mit viel Komfort für genussvolles Gran Turismo-Dasein sucht, ist genau richtig. Liebhaber der extremen Sportlichkeit werden jedoch nicht glücklich. Doch wir finden: Für seinen Einsatzzweck ist der SL eben perfekt – und zählt zweifelsohne zu den Autos, die am meisten Autogefühl vermitteln.

Autogefühl: *****

Text: Autogefühl, Thomas Majchrzak


3 Responses to Mercedes SL 500 Testbericht

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