Neuer Citroën Jumper Transporter auf der IAA Nutzfahrzeuge 2014

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Ein neuer Citroën Jumper steht in den Startlöchern: Auf der IAA Nutzfahrzeuge im September zeigt Citroën die neuste Generation des Transporter-Klassikers, der weiterhin in einer Kooperation mit Fiat und Peugeot gebaut wird. Gewerbetreibende dürfen sich erneut auf zahlreiche Sonderanfertigungen freuen. Von Thomas Majchrzak

Modellgeschichte

Hinter dem Citroën Jumper liegt eine lange Historie: 1982 starteten Fiat, Citroën und Peugeot eine Zusammenarbeit und legten als Transporter den Fiat Ducato / Citroën C25 / Peugeot Boxer auf. Sevel heißt dieses Joint Venture. Die erste Generation wurde bis 1990 produziert (Typ 280) und lief sogar auch als Alfa Romeo vom Band. Der Nachfolger Typ 290 lief dann noch vier Jahre. 1994 kam die zweite Generation, die bei Citroën dann auch erstmals Jumper hieß. 2002 erhielt er ein Facelift, 2006 endete die Produktion. Die dritte Generation ab 2006 zeichnete sich auch immer wieder durch Wohnmobil-Umbauten aus, für die das Fahrzeug gerne genutzt wird. 2011 gab es zuletzt ein Motorenupdate. Nun in 2014 kommt die völlig neue vierte Generation. Weil die beiden ersten Generationen bei den Facelifts neue Typenbezeichnungen erhalten hatten, wird teilweise auch von der sechsten Generation gesprochen. Sei’s drum, halten wir fest: Jetzt kommt der Neue.

Die große Vorstellung des neuen Citroën Jumper erfolgt auf der 65. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (25. September bis 2. Oktober 2014), die immer jährlich abwechselnd mit der IAA für Pkw stattfindet. Am Stand von Citroën erwarten die Besucher viele Sonderlösungen/Umbauten, die unter Gewerbetreibenden und/oder Campern häufig angefragt werden. Ausgestellt werden zum Beispiel der Citroën Jumper Dreiseitenkipper mit Allradantrieb, der Citroën Jumper Leichtbaukoffer und das Citroën Jumper Schreinermobil.

Der neue Citroën Jumper bietet einerseits natürlich die gewohnte praktische Ladefläche zur vielfältigen Benutzung und ist gleichzeitig im Cockpit erwachsen geworden. So gibt es einen neuen Fahrersitz mit variabler Dämpfung insbesondere für Kunden, die lange Strecken fahren. Eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie ein 5-Zoll-Touchscreen mit Navigation und Rückfahrkamera sorgen für den technischen Komfort. Traktionskontrolle, Bergabfahrhilfe und Spurassistent bringen mehr Sicherheit.

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Beim Exterieur signalisiert die neue Front eine Art lächelndes Gesicht, es weckt auf jeden Fall positive Assoziationen.

Seit 1996 wurde der Citroën Jumper übrigens weltweit bereits 800.000 Mal verkauft. So ist Citroën im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge in Deutschland auch einer der stärksten Importeure. Im vergangenen Jahr wurden hierzulande fast 10.000 Citroën Nutzfahrzeuge neu zugelassen (Marktanteil 4,5 Prozent). In diesem Jahr liegt man in etwa auf Vorjahresniveau.

Text: Autogefühl, Thomas Majchrzak
Fotos: Citroën


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