Vergleich Peugeot 308 gegen Honda Civic

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Sowohl Peugeot als auch Honda bieten interessante Alternativen zu den Bestsellern im Kompakt-Segment. Der Peugeot 308 bietet ein besonders modernes Bedienkonzept im Interieur, der Honda Civic punktet mit einem sehr sparsamen Motor. Wer landet im Vergleich vorne? Von Thomas Majchrzak

Der Peugeot 308 ist bei den deutschen Autokäufern derzeit deutlich beliebter. Zur Jahreshälfte 2014 stehen 5.647 Neuzulassungen im KBA-Zahlenblatt, während es beim Honda Civic mit 2.471 Stück nur etwa die Hälfte sind. Dabei haben, so viel sei vorweg gesagt, beide Fahrzeuge ihre individuellen Stärken.

Peugeot 308

Mit seiner Länge von 4,25 m ist der Peugeot 308 der kompakteste Vertreter in der Kompaktklasse – Peugeot setzt also bewusst gegen den Trend, die Fahrzeuge immer größer zu machen. Das hat natürlich vielfältige Auswirkungen, was wir hier im Einzelnen erläutern.

Exterieur

Die kompakten Abmessungen lassen den Peugeot 308, verbunden mit den runden Designelementen, tatsächlich auch sehr kompakt erscheinen. Wen wuchtige Autos eher abschrecken, der findet hier die kompakten Flitzer. Dabei geht es im Kleinsten der Kompakten durchaus elegant zu: Geschickt wird der Glanz durch Chromelemente hervorgehoben. Der Blick wird dabei von den zwei seitlichen Designlinien gefangen, die ein Spiel aus Licht und Schatten erzeugen, wie man hier seitlich auf dem Foto gut erkennen kann. Selten erzeugen Designlinien, gerade in diesem Segment, solch interessante Effekte. So sieht es seitlich so aus, das wenn ein abgerundeter Pfeil nach vorne zeigen würde, der dann nach hinten breiter ausläuft und geschickt von den halbrund geformten Heckleuchten eingefangen wird.

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Grundsätzlich gilt also die Regel: Die grobe Form bleibt klassisch, aber die Details fallen modern und einfallsreich aus. So auch die aufgereihte LED-Kette für das Tagfahrlicht, das gleichzeitig eine frontale Designlinie einleitet. Insgesamt macht der Peugeot 308 eine schicke Erscheinung und versprüht eben Eleganz.

Interieur

Bei der Präsentation des neuen Peugeot 308 im vergangenen Jahr war uns insbesondere die gute Qualitätsanmutung aufgefallen und konnte festhalten, der Peugeot 308 ganz klar den VW Golf angreift – und dies auch funktioniert.

Den positiven Eindruck können wir bei diesem Test nur bestätigen. Im so genannten Peugeot i-Cockpit verzichtet man bewusst auf allzu viele Knöpfe. Bedient wird alles über einen 9,7 Zoll großen Touchscreen; das ist z.B. sogar noch deutlich größer als in einem Mercedes CLS. Durch die Entrümpelung der Knöpfe wirkt das Cockpit sehr aufgeräumt, fast ein bisschen futuristisch. In der Tat benötigt man die meisten Knöpfe nie täglich, also kann man auch auf eine direkte Bedienung verzichten. Das einzige, was uns fehlt: Für die Temperaturregelung sollte es einzelne Regler geben, denn die Temperatur, Belüftungsstärke oder den Belüftungsweg verändert man bei der Autofahrt durchaus häufiger. Dafür hätten wir auf die separaten Knöpfe für Frontscheibenheizung, Heckscheibenheizung und Umluft verzichten können.

Die Bedienung des Touchscreens erfolgt weitgehend intuitiv, manche Symbole sind nicht sofort klar, aber wenn man sich fünf Minuten mit dem System beschäftigt hat, findet man alles recht fix. Die Reaktionszeit des Bildschirms ist gut, und das Display wirkt sehr hochwertig und ist gar nicht so Fettfinger-empfindlich wie man es von anderen Screens kennt. Das iPhone ist schnell verbunden, auch das Audiostreaming über Bluetooth geht dann schnell los. Leider ist uns dabei aufgefallen, dass beim Musikstreaming über Bluetooth häufiger Aussetzer auftreten. Das ist sehr störend. Wir haben dann auf den DAB-Radioempfang gewechselt. Einen USB-Anschluss gäbe es auch noch als Alternative.

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Bei der Ledersitzausstattung in unserem Testwagen überzeugen die Sitze durch Bequemlichkeit und eine feine Anmutung durch die plankenartige Struktur der Sitzfläche. Die Sitze sind jedoch nicht unbedingt für Menschen über 1,80 m optimiert, da fühlt man sich im Lager der deutschen Hersteller deutlich wohler. Schade, denn ansonsten ist das Cockpit kein Vergleich mit dem Innenraum des Platzhirsches VW Golf. Zwar bietet VW zweifelsohne makellose Qualität, doch wirkt der Peugeot 308 deutlich exklusiver und edler. Wenn man sich an ihn gewöhnt hat, möchte man ihn nicht wieder hergeben.

Das extrem kleine Lenkrad fällt sofort ins Auge, sind wir hier in einem Autorennsimulator gelandet? Die geringe Größe trägt einen Teil dazu bei, das Cockpit nicht zu überfrachten und es noch schlanker zu halten. Und da es in der Detailausführung nett gearbeitet ist, passt es sehr gut zu der leicht futuristischen Atmosphäre. Und es wirkt sich natürlich auch auf das Fahrgefühl aus (siehe unten). In der Top-Ausstattung ist es übrigens auch unten abgeflacht, hier im Bild der Vergleich, was die höhere Ausstattung ausmacht.

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Ausstattungen

Während der Basispreis bei 16.750 Euro liegt, beginnt der 130 e-THP Turbobenziner bei 19.550 Euro in der Ausstattungslinie access. Allgemein gilt: access, active (+ 2.000 Euro), allure (+ 4.500 Euro).

Da die meisten Peugeot-Käufer heutzutage zu den höheren trim levels tendieren, stellen wir hier die Top-Ausstattung vor:

Allure enthält zum Beispiel:

– Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar
– Multifunktions-Lederlenkrad
– Regensensor
– 2-Zonen-Klimaautomatik
– Außenspiegel elektrisch anklappbar, mit Zugangsbeleuchtung
– Einparkhilfe vorn, akustisch und visuell
– Touchscreen
– Bluetooth inkl. USB-Anschluss
– Navigationssystem Plus

Die Verbindung von 130 PS Turbobenziner und allure Ausstattung erzeugt dann einen Preis von 24.850 Euro.

Erwähnenswerte Extras sind unter anderem:
Alcantara-Paket 850 Euro
Leder grau oder schwarz 2.300 Euro
Sitzheizung 290 Euro
Panoramaglasdach 450 Euro
Rückfahrkamera 280 Euro oder im Paket mit Toter-Winkel-Warner 680 Euro
keyless entry 450 Euro
Sicherheitspaket 450 Euro (Adaptiver Geschwindigkeitsregler, Automatische Gefahrenbremsung, Frontkollisionswarner)

Die Aufpreise für die Extras sind also überschaubar und so kann man sich einen Peugeot 308 voll ausstatten und bleibt unter 30.000 Euro Listenpreis.

Insgesamt trägt das Interieur in einem hohen Maße dazu bei, immer wieder neue “Wow”-Effekte zu erzeugen und jeden Tag ein bisschen Abwechslung zu bringen.

Auf den Rücksitzen ist wegen der kompakten Abmessungen nicht wirklich viel Platz. Für Kinder in Ordnung, für Erwachsene nicht wirklich lohnenswert. Kopf- und Beinfreiheit sind eingeschränkt. Da ist in dieser Klasse, wenn man der Kleinste ist, einfach Schluss. Doch man muss sich daran erinnern, dass hierzulande nur noch selten mit vier Erwachsenen in einem Auto gefahren wird. Die meisten brauchen die Rückbank nicht regelmäßig, um mit vielen Personen gleichzeitig zu fahren. Dafür schleppt man eben auch nicht unnötigen Ballast und Länge mit sich herum.

Das Ladevolumen beträgt 420 l, mit umgeklappter Rückbank bis zu 1.228 Liter. Der Kofferraum hat grundsätzlich praktische Abmessungen, also quadratisch, praktisch gut. Auch die Ladekante ist nicht allzu störend, insgesamt gibt es hier keinen Grund zur Beanstandung.

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Motoren

Den besten Diesel im Peugeot 308 hatten wir bereits getestet, den 1.6 HDI mit 115 PS – und hatten gute 5,5 l / 100 km erzielt. Diesel gibt es für den 308 auch noch in zwei schwächeren Leistungsstufen, die aber für heutige Ansprüche nicht anzuraten sind, da ist man mit dem 115 PS Diesel gut bedient.

Wenden wir uns diesmal den Benzinern zu. Es beginnt mit dem Einstiegs-1,2-Liter-Motor mit 82 PS. Ferner steht auch ein Benziner mit 1,6 l und 125 PS zur Verfügung.

Der neue 1,2 l mit 130 PS hat jedoch die meiste Leistung und unterbietet die anderen trotzdem beim Verbrauch. Mit 4,6 l / 100 km Verbrauch ist er angegeben. Im Testverbrauch erzielen wir im Mix 6,3 Liter / 100 km, das sind die gewöhnlichen zwei Liter, die man bei einem Benziner draufschlagen muss, wenn man NEFZ-Zyklus und Realverbrauch vergleicht. Klar, er könnte noch weniger verbrauchen, aber für den durchaus spürbaren Fahrspaß, den der Motor vermittelt, ist das wirklich in Ordnung. Insgesamt gefällt der Motor und macht einen guten Eindruck. Man bekommt wirklich das Gefühl, dass Peugeot motormäßig gerade große Schritte nach vorne macht.

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Fahrverhalten

Die kompakten Abmessungen wirken sich auch auf das Fahrerlebnis aus. Kommt der Peugeot 308 vom Design so elegant daher, so kann er als echter Kurvenflitzer agieren. Ungewöhnlich für ein französisches Prädikat, das sonst doch eher nur auf Komfort ausgerichtet ist. Viel dazu bei trägt das kleine Lenkrad. Man glaubt, man sei in einem Autorennspiel. Dieses Detail bringt Abwechslung in den Autoalltag. Endlich traut sich ein Hersteller mal, etwas anders zu machen. Zusätzlich kann durch die Sport-Taste noch ein wenig mehr Pfeffer eingestreut werden: Die Armaturen färben sich rot, die Gasannahme erfolgt früher und das Lenkrad bietet mehr Rückmeldung. Dabei ist der Peugeot 308 trotz seiner Sportlichkeit, des kleinen Wendekreises und der spielemäßigen Bedienung keineswegs unkomfortabel. Das Fahrwerk stellt einen richtigen guten Mix aus allen Ansprüchen dar.

Die von uns getestete manuelle Gangschaltung lässt sich mit einem mit Alu bezogenen Schaltgriff bedienen, der ebenfalls sehr edel daher kommt. Nur wenn es sehr kalt wird, bleibt auch der Alugriff kalt, etwas unangenehm für die Hand. Die Gänge rasten aber immer wie geschmiert ein, auch hier bestätigt sich also erneut der gute Qualitätseindruck.

Honda Civic

Honda Civic: mutige Formen am Heck, Foto: Autogefuehl

Das Design des Honda Civic beweist Mut (zu einem ähnlichen Schluss kommt newcarz): Vorne das lang gezogene Lächeln, hinten die interessant zweigeteilte Heckscheibe mit Keilformen bei Türen und Rücklichtern. Eine außergewöhnliche Erscheinung, wobei Autogefühl diese unüblichen Emotionen stets begrüßt. In dieselbe emotionale Richtung geht auch die blaue Ambientebeleuchtung, die einen beim Einsteigen (gerade in der abgedunkelten Tiefgarage) begrüßt.

Honda Civic Ambient-Light, Foto: Autogefühl

Die geteilten vorderen Instrumente verfolgen zweierlei Zweck: Erstens sind sie eben anders als bei einem gewöhnlichen Auto und bieten Abwechslung und Gestaltungselement. Zweitens ist der Geschwindigkeitsanzeiger somit der Frontscheibe näher, also schaut man eher Geradeaus und ist weniger abgelenkt von der Fahrbahn. In der eigentlichen Tachoposition thront der Drehzahlmesser.

Honda Civic geteilte Anzeigetafel: oben km/h, Foto: Autogefühl

Honda Civic geteilte Anzeigetafel: unten Drehzahl, Foto: Autogefühl

Allein durch diese Elemente fühlt man sich schön modern im Innenraum, das Autogefühl: Ich fahre ein Auto, das “state-of-the-art” ist. Das Lenkrad ist ungewöhnlich bullig, aber weich und angenehm anzufassen. Gewöhnungsbedürftig von der Form, aber irgendwie schön gewöhnungsbedürftig.

Honda Civic Cockpit, Foto: Autogefühl

Im Fond haben die Passagiere wie auch ansonsten in der Kompaktklasse nur viel Platz, wenn vorne keine großen Menschen sitzen. Dennoch eignet sich der Honda Civic für den ein oder anderen Trip zu viert.

Der Honda Civic Basispreis liegt bei 16.950 Euro, dafür gibt es den kleinsten Benziner mit 100 PS. Wir fahren den Honda Civic 1.6 i-DTEC, den ersten Diesel ab 20.450 Euro. Er leistet 120 PS und bereits 300 Nm sind abrufbar. Darüber gäbe es noch die Top-Version, den 2.2 Liter Diesel, ab 21.950 Euro mit 150 PS.

Honda Civic front, Foto: Autogefuehl

Technische Daten Honda Civic 1.6 i-DTEC

1.6 Liter Diesel, 120 PS
Angegebener Verbrauch kombiniert: 3,6 l / 100 km
Testverbrauch. 4,5 l / 100 km
CO2-Emissionen von nur 94 g/km

Höchstgeschwindigkeit: 207 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 10,2 Sek.

Honda Civic Abmessungen

Länge: 4.300 mm
Breite: 1.770 mm (2.065 mm inkl. Außenspiegel)
Höhe: 1.590 mm
Radstand: 2.595 mm
Wendekreis: 11,24 m

Honda Civic: zweckmäßiger Kofferraum, Foto: Autogefuehl

Kofferraumvolumen: 477 l
mit Rücksitzen versenkt, bis Fensterunterkante: 1.210 l
mit Rücksitzen versenkt, bis Dach: 1.378 l
Leergewicht: 1.310 bis 1.428 kg (je nach Motor-Variante)

Zu beachten seien die extrem niedrigen CO2-Emissionen, die unter 100 Gramm pro Kilometer liegen. Der 1.6 Liter Diesel gehört zu den Honda “Earth Dreams Technology-Motoren”, die eben besonders sparsam und umweltfreundlich sein sollen. Bei der Benennung reiht sich der Traum von der sauberen Erde allerdings in alle anderen Greenwashing-Namen wie green tec, eco tec, eco super, flex eco, eco flex, und hyper öko ein. Halten wir auf gut Deutsch fest: Niedriger Verbrauch, geringe Emissionen. Das tut es auch.

Honda Civic, Foto: Autogefuehl

Im Test stellen wir erstaunt fest: Während bei vielen Autos der Testverbrauch deutlich vom angegebenen Verbrauch abweicht, sind es hier gerade einmal 0,9 l mehr. Viereinhalb Liter auf 100 km bei gemischter Fahrweise – das ist top! Eines der sparsamsten Autos, das wir bisher gefahren sind.

Dabei ist der 1.6 Liter Diesel sehr durchzugsstark. Selbst ambitionierten Fahrern reicht er vollkommen aus. Ob in der Stadt mal schnell von der Ampel weg oder auf der Autobahn von 100 auf 130 km/h – man ist immer schön fix unterwegs, ohne dass die Kraft zu übertrieben wäre.

Serienmäßig gibt es beim 1.6 Liter Diesel 16 Zoll Felgen; eine Berganfahrhilfe ist immer serienmäßig (damit man keine Handbremse ziehen muss beim Anfahren am Berg). Ansonsten ist der Honda Civic in der Basisversion recht spartanisch ausgestattet, das ist für ein Auto dieser Preisklasse aber auch in Ordnung, hier spielt der Preis ja eine entscheidende Rolle.

Honda Civic Cockpit, Foto: Autogefühl

Das Fahrwerk ist angenehm komfortabel und auch auf diesen Komfort ausgelegt. In schnellen Autobahn-Abfahrten zum Beispiel merkt man eine deutliche seitliche Neigung, das mag der Honda Civic nicht so gerne. Er ist eher spezialisiert auf den butterweichen Geradeauslauf. Kleinere schnelle Kurven in der Stadt verträgt er jedoch auch, weil das Lenkrad ein gutes Dirigieren möglich macht und bei niedrigeren Geschwindigkeiten die Kräfte der seitlichen Neigung nicht ganz so stark packen.

Genial: Magic Seats heißen die Sitze, die nicht nur einfach umklappen, sondern auch hochklappen, wenn man von IKEA eine Palme abtransportieren will. Eine ziemlich clevere Lösung, um den Fond zum Transport zu nutzen. Diese Honda-Entwicklung kommt auch beim neuen Honda Civic Tourer zum Einsatz, das Foto von den Sitzen hier auch vom Civic-Tourer, weil man die Sitze dort in der Studioaufnahme besonders gut sieht (anklicken zum Vergrößern).

Honda Civic Tourer Magic Seats, Foto: Honda

Die Neuzulassungszahlen bei Honda verteilen sich relativ homogen über die Modellpalette. Sowohl Honda Civic als auch CR-V und Jazz verzeichnen gut 600 Neuzulassungen pro Monat. Damit kann man sicher zufrieden sein. Kein Wunder, der Honda Civic ist ein gutes modernes Auto, das wirklich auch mal beim Verbrauch Maßstäbe setzt.

Fazit Vergleich Peugeot 308 gegen Honda Civic

Der Peugeot 308 ist zweifelsohne ein großer Hit in der Kompaktklasse, das sagen nicht nur wir. Wem ein Golf zu gewöhnlich ist, der wird mit dem Peugeot 308 sicher glücklich werden. Bis auf das eingeschränkte Platzangebot für größere Menschen konnte der Peugeot 308 auf vollster Linie überzeugen. Er macht vieles anders, vieles besser und vieles edler. Kein 0-8-15-Auto, sondern ein Kompaktgefährt, an dem man anhand der vielen ungewöhnlichen Details jeden Tag Freude haben kann. Uneingeschränkt empfehlenswert. Besonders überzeugen kann das innovative Innenraumkonzept, das mit dem großen Touchscreen super aufgeräumt aussieht. Eine sehr moderne Atmosphäre.
Der Honda Civic dagegen wirkt im Innenraum nicht ganz so aufgeräumt, auch wenn er ebenfalls anders ist als der Standard. Durch die geteilten Instrumente versprüht er seinen ganz eigenen Charme. Das Multimedia-System kann jedoch mit dem Peugeot keineswegs mithalten. Dafür gibt es den extrem sparsamen Diesel, der langfristig Kosten spart. Des Weiteren bietet Honda ein tolles Platzkonzept im Interieur, das das ein oder andere clevere Feature vorsieht. Das Exterieur-Design bleibt gewöhnungsbedürftig, aber mutig. Es ist eher ein Fall von “love or hate”.

Vom Qualitäts-Eindruck und vom Fahrverhalten liefern beide Fahrzeuge einen sehr soliden Eindruck ab. Sowohl den Peugeot 308 als auch den Honda Civic kann man bedenkenlos empfehlen. Im direkten Vergleich gewinnt der Peugeot 308 knapp wegen seines eleganten Innenraums und wegen des insgesamt wertigeren und eleganteren Eindrucks.

Basispreise
Peugeot 308: 16.750 Euro
Honda Civic: 16.950 Euro

Wir vergeben in fünf Einzelkategorien 1 bis 5 Punkte/Sterne.

Preis/Leistung
308: 5 von 5
Civic: 4 von 5

Exterieur-Design
308: 4/5
Civic: 3/5

Innenraum
308: 5/5
Civic: 3/5

Fahrverhalten
308: 4/5
Civic: 4/5

Praktikabilität
308: 4/5
Civic: 5/5

Gesamt
Peugeot 308: 4,4 / 5
Honda Civic: 3,8 / 5

Das Ergebnis bezieht sich auf den internen Vergleich und steht nicht im Vergleich zu Tests in anderen Segmenten.

Text: Autogefühl, Thomas Majchrzak


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