Neuer Jaguar XE S vs XE 20d Test Fahrbericht

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Sechs Jahre lang markierte der Jaguar XF den Eintritt in die Welt von Jaguar. Ein Modell der oberen Mittelklasse als Einstieg, das schließt viele Kunden direkt aus. Insofern beginnt mit dem neuen Jaguar XE eigentlich jetzt erst die neue Reise der Marke. Ein sportliches Mittelklasse-Modell, das günstiger ist als ein XF, wegen seiner praktischeren Abmessungen für noch mehr Kunden in Frage kommt und auch noch sportlicher ist – wie fährt sich das wichtigste Jaguar-Modell dieses Jahrzehnts? Wir testen den neuen Jaguar XE S (V6 mit 340 PS) und den Jaguar XE 20d (180 PS Diesel) Von Thomas Majchrzak

Zwischen 2001 und 2009 bot Jaguar mit dem X-TYPE schon einmal ein Mittelklasse-Modell an. Von den Verkaufszahlen her war dieser durchaus ein Erfolg und mit Abstand der meistverkaufte Jaguar, technisch konnte man auf die solide Basis des Ford Mondeo zurückgreifen. Doch imagetechnisch war genau das auch ein Problem für viele Jaguar-Fans. Nun erscheint der Jaguar XE als völlig neue Eigenentwicklung auf einem neuen Aluminium-Baukasten, und auch mit neuen (Diesel-)Motoren, die nicht mehr auf die Ford-Ära zurückblicken. Zudem kann Jaguar die Sportlichkeit der Marke mit einem Mittelklasse-Modell viel besser unterstreichen. Nicht nur in Deutschland ist die Mittelklasse eine der wichtigsten in der Branche, gerade international werden Mittelklasse-Limousinen stark nachgefragt. Und durch die nachwachsende Mittelschicht in Asien nimmt diese Entwicklung immer mehr an Fahrt auf. In Deutschland ist der Jaguar XE ab 36.500 Euro erhältlich (Jaguar XE Pure mit 163 PS Diesel). Zum Vergleich mit der Premium-Konkurrenz hier eine Einordnung:

Jaguar XE, 163 PS Diesel: 36.500 Euro
Mercedes C-Klasse (Einstiegspreis 31.700 Euro mit 129 PS Benziner), mit 163 PS Diesel: 41.700 Euro
Audi A4 Limousine (Einstiegspreis 33.150 Euro mit 170 PS Benziner), mit 150 PS Diesel: 34.350 Euro
BMW 3er Limousine (Einstiegspreis 29.650 Euro mit 136 PS Benziner), mit 163 PS Diesel: 36.500 Euro

Was fällt auf? BMW ist offensichtlich der Benchmark, und generell sortiert sich der Jaguar XE recht harmonisch in das Preisgefüge ein.





Exterieur

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Grundsätzlich erinnert der neue Jaguar XE an den bisherigen XF, wobei er mit flacheren Scheinwerfern, die von der Motorhaube ganz leicht überdeckt werden, noch eine Spur Dynamik dazulegt und den steiler aufgestellteren Kühlergrill vom XJ übernimmt. Man könnte sagen: Best of Jaguar, und das stimmt auch. Der Jaguar XE ist ein Kunstwerk der automobilen Mittelklasse, weil er mit möglichst wenigen Design-Linien auskommt, kraftvoll auftritt und ein Höchstmaß an Eleganz vermittelt. Die Sportlichkeit kommt unter anderem auch daher, dass die Fahrgast-Kabine etwas zurückversetzt ist. Eine lange Motorhaube ist zwar nicht praktisch für die Übersicht, sieht aber toll aus. Chef-Designer Ian Callum achtet dabei auch stets darauf, dass das Fahrzeug aus allen Blickwinkeln schön anzusehen ist – etwa auch von oben. Am Heck wird mit dem rundlichen Element der Rückleuchten sogar leicht der E-TYPE zitiert bzw. dann auch der F-TYPE. Leicht nach oben zeigt der kleine integrierte Heckflügel, der in fast allen Versionen nahtlos integriert ist. Lediglich in den Sportversionen ist der Heckflügel höher und separat aufgesetzt, was die Designlinie stört, finden übrigens auch die Kollegen von Autophorie. Der Gesamtaufbau ist aber in jedem Fall so stromlinienförmig, dass ein cW-Wert von 0,26 erreicht werden konnte – Bestwert für einen Serien-Jaguar. Um Gewicht zu sparen, wird eine durchgehende Aluminium-Karosserie eingesetzt, was in dieser Klasse ein Novum ist. Beachtlich: Der Basis-XE wiegt somit nur 1.475 kg. Dadurch ist es zudem möglich, eine optimale Gewichtsverteilung im sportlichen Sinne zu erreichen.

Bei den Farben gibt es endlich wieder ein kräftiges Blau, genannt Bluefire. Ferner steht auch ein klassisches British Racing Green zu Verfügung. Insgesamt gibt es derzeit 18 wählbare Lackierungen.

Jaguar XE S

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Interieur

Qualität und Zuverlässigkeit stimmen grundsätzlich bei den modernen Jaguar-Fahrzeugen, das zeigen immer wieder Auswertungen von bekannten Prüfdiensten. Im Angesicht des Wettbewerbs ist es beim Jaguar XE aber noch spannender, ob er vom Innenraum her qualitativ mit der deutschen Premium-Konkurrenz mithalten kann. Denn gerade die deutschen Hersteller zeichnen sich durch das bekannte gute Look & Feel aus. Gehen wir also ins Detail.

Im Innenraum-Stil orientiert sich der Jaguar XE zunächst am F-TYPE, hat also die Instrumente Flugzeug-Cockpit-artig angeordnet. Tacho und Drehzahlmesser gehen rund und tief hinein. Auch das kompakte Lenkrad erinnert an den F-TYPE. Auf den Instrumenten thront eine Plastik-Abdeckung, die selbst in den Top-Versionen (Luxus: Portfolio, Sport: XE S) unfixiert und billig wirkt. Auch die Tasten am Lenkrad bilden keine ebene Fläche, sondern scheinen wie gewürfelt. Es wird noch zu beobachten sein, ob die endgültigen Fahrzeuge hier an Qualität noch zulegen, da bei den ersten Tests wie hier häufig Vorserien-Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Denn auch weitere Details wie der Knopf der Höhen- und Weitenverstellung des Lenkrads oder die Mittelarmlehnen-Abdeckung wirken eher wie aus japanischer Produktion für die Hälfte des Preises.

Positiv fallen dagegen viele emotionale Design-Elemente auf. So kann man auch in dieser Hinsicht wieder “Best of Jaguar” sagen, etwa durch den Riva hoop, die durchgehende Zierleiste entlang des gesamten vorderen Innenraums. Diese kam schon beim XJ zum Einsatz und bringt ein wenig Yacht-Atmosphäre ins Interieur. Auch der bekannte Jaguar Drive Selector (runder, herausfahrbarer Ganghebel) bleibt als praktisches und zugleich optisch ansprechendes Element.

In der Basis-Version gibt es für einen Jaguar nun auch Textil-Sitze, auf die wir in einem späteren Test gespannt sind. Denn damit lässt sich Geld sparen und zugleich ein besserer Klimakomfort erzielen. Wir schauen uns in diesem ersten Test die Portfolio-Ledersitze an sowie die Sport-Ledersitze. Die Verarbeitung ist auch hier nicht auf dem Stand der deutschen Premium-Hersteller. Die Sitze an sich sind allerdings sehr bequem und gerade die Sportsitze bieten nicht nur guten Seitenhalt, sondern auch einen exzellenten Langstreckenkomfort, das kann man jetzt schon sagen. Zudem sind sie in attraktiven Kontrastfarben erhältlich.

Ein komplett neues Infotainment-System mit 8-Zoll-Monitor macht Schluss mit dem Rückstand in dieser Hinsicht. Die Hotkeys am Rand des Bildschirms holen aber auch bestehende XF-Kunden ab, damit diese sich direkt zu Hause fühlen. Die Reaktionszeiten sind kürzer und auch die Einstellungen intuitiver. Außerdem gibt es mit den InControl Apps die Möglichkeit eine Smartphone-Integration. Die Software aus dem Hause Bosch spiegelt das Handy aus Sicherheitsgründen nicht direkt, sondern setzt die wichtigsten Funktionen per Apps auf den Fahrzeug-Bildschirm um. Alle Daten bleiben dabei auf dem Handy, so dass man nie etwas synchronisieren muss.

Optional sind zudem weitere technische Features verfügbar wie ein Laser Head-up-Display und eine Surround-Kamera.

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Sportsitze im XE S

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Angenehm: Wie üblich kommt ein Jaguar mit mehr Serien-Ausstattung als die Konkurrenz. Relevante Serien-Ausstattung beim Jaguar XE sind unter anderem:

– 2-Zonen- Klimaautomatik
– Bluetooth-Schnittstelle
– Intelligenter (autonomer) Notfall-Bremsassistent
– Torque Vectoring
– Jaguar Smart Key System mit Keyless Start

Ferner teilen sich die Modelle auf in Pure, Prestige, Portfolio, R-Sport und XE S. Portofolio stellt die Top-Ausstattung Richtung Luxus dar, XE S die Top-Ausstattung Richtung Sport.

Pure
– 17 Zoll Alufelgen
– Stoffsitze
– Lederlenkrad
– Kühlergrill mit Chromeinfassung

Prestige
– 17 Zoll Alufelgen
– Ambiente-Innenraumbeleuchtung
– Sitze mit Kontrastnaht
– Weicheres Leder am Lenkrad
– Kühlergrill mit Chromeinfassung

Portfolio
– 18 Zoll Alufelgen
– Scheibeneinfassungen in Chrom
– Bi-Xenon-Scheinwerfer
– Ledersitze
– Weicheres Leder am Lenkrad
– Kühlergrill glänzend Schwarz mit Chromeinfassung
– Ambiente-Innenraumbeleuchtung

R-Sport
– 18 Zoll Alufelgen
– Sportsitze
– Weicheres Leder am Lenkrad
– Sport-Stoßfänger vorne, seitlich und hinten
– Sportfahrwerk
– Ambiente-Innenraumbeleuchtung

XE S
– 18 Zoll Alufelgen
– Größere Bremsscheiben
– Rote Bremssättel
– Sport-Stoßfänger vorne, seitlich und hinten
– Adaptives Fahrwerk
– Weicheres Leder am Lenkrad
– Alcantara-Sportsitze
– Ambiente-Innenraumbeleuchtung

Das Navi geht immer extra, für 850 Euro oder für 940 Euro inkl. Sprachsteuerung. Das Panorama-Schiebedach kostet 1.500 Euro.

Auf der Rückbank bleibt für große Erwachsene ein akzeptabler Knieraum, die Kopffreiheit ist ohne Panorama-Dach auch gerade so in Ordnung. Klassenführer wird der Jaguar XE hier aber nicht. Wer häufig mit Erwachsenen im Fond fährt, sollte von Panoramadach Abstand nehmen.

Der Kofferraum fällt auch nicht allzu großzügig aus, da bleibt bei anderen Mittelklasse-Limousinen ebenfalls mehr Platz. Die Konstruktion, um die Rücksitze umzuklappen, bleibt kompliziert: Hebel ziehen, dann erst herumgehen und die Sitze manuell umklappen – falls sich die Arretierung gelöst hat.

Zwischenfazit aus dem Innenraum: Tolles Design, emotionale Elemente, aber in der Ausführung deutlich unter dem Niveau der Premium-Konkurrenz.

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Motoren

Der Jaguar XE gehört zu den ersten Modellen, die voll von den Motoren-Neuentwicklungen aus eigenem Hause profitieren. Diese neuen „Ingenium“-Motoren sind die Diesel.

Folgende Motoren sind in Deutschland verfügbar:

e-Performance – 2.0 Diesel mit 163 PS (8,2 Sek. 0-100 km/h)
20d – 2.0 Diesel mit 180 PS (7,8 Sek. 0-100 km/h)

20t – 2.0 Turbo-Benziner mit 200 PS (7,7 Sek. 0-100 km/h)
25t – 2.0 Turbo-Benziner mit 240 PS (6,8 Sek. 0-100 km/h)
XE S – 3.0 V6 Kompressor mit 340 PS (5,1 Sek. 0-100 km/h)

Letzterer ist aus dem F-TYPE, Der V6 kommt dann in Verbindung mit dem Sport-Niveau XE S.

Die Preise reichen damit vom Jaguar XE Pure mit dem 163 PS Diesel für 36.500 Euro bis zum Jaguar XE S mit V6 und 340 PS für 54.600 Euro. Ein guter Durchschnitt wäre z.B. der XE Prestige mit 180 PS Diesel und Automatik-Getriebe, der würde dann bei 41.250 Euro liegen.

Fahrverhalten

Wie es sich für einen Jaguar gehört, hat der Jaguar XE grundsätzlich Heckantrieb. Später werden allerdings auch Allrad-Versionen verfügbar sein. Mit dem XE S macht der Heckantrieb jedenfalls richtig Spaß, denn wer hier richtig aufs Gaspedal hämmert, freut sich auch mit eingeschalteter Traktionskontrolle über ein kleines sportliches Ausbrechen des Hecks.

Überhaupt ist das Fahrverhalten mehr als sportlich, gerade im XE S: Das neu entwickelte Fahrwerk ist hier noch straffer und reduziert die Wankneigung, und dank der Abmessungen und der leichten Karosserie lässt sich der Jaguar XE S spielerisch durch die Kurven dirigieren. Die lediglich knapp 1.500 kg Gewicht gepaart mit der Gewichtsverteilung von annähernd 50:50 sorgen für ein stets dynamisches Gefühl, das man aber mit Langstreckenkomfort vereinbaren kann. Wer gerne einen sportlichen Jaguar möchte, aber für den F-TYPE zu groß gewachsen ist oder es einfach gleichzeitig bequemer haben möchte, wird hier fündig. Der Jaguar XE S überzeugt auf ganzer Linie als alltagstaugliches Spaßgerät. Ein Grund hierfür ist auch die erstmals eingesetzte elektrische Servolenkung (vorher: hydraulisch-mechanisch). Sie vermittelt ein direkteres Lenkverhalten und ist mit der Lenkung z.B. aus dem XF oder XK überhaupt nicht mehr zu vergleichen.

Was für Jaguar auch gar nicht mehr gewöhnlich ist: Den XE gibt es auch wieder mit Schaltgetriebe, und zwar in Kombination mit den zwei Diesel-Motoren. Ansonsten kommt optional bei den Dieseln oder serienmäßig bei den Benzinen die bewährte ZF-8-Stufen-Automatik zum Einsatz.

Auch den Jaguar XE 20d fahren wir, also mit dem 180 PS Diesel. Dieser ist natürlich ein starker Kontrast zum XE S, aber für viele Kunden die richtige Alltagsmotorisierung. Mit den knapp unter 8 Sekunden auf 100 km/h ist er durchaus kräftig und bietet auch auf der Autobahn genügend Kraftreserven. Nur darf man von ihm kein spontanes Ansprechen erwarten, solange man im D (Drive) Modus unterwegs ist. Dafür müsste man den S (Sport) Modus anwählen, damit man einen Gang niedriger unterwegs ist und die Gänge höher gezogen werden.

Vorteil des neuen Diesel wird wohl der geringere Verbrauch sein, was wir aber an dieser Stelle noch nicht testen konnten. Was wir bereits sagen können: Er klingt für einen Diesel richtig gut, eher wie ein Turbo-Benziner. Er bringt im Normalbetrieb eine angenehme Laufruhe mit sich und wird daher wohl ein guter Langstrecken-Business-Motor sein.

Das Fahrwerk in der normalen XE-Version ist natürlich nicht so straff wie in der Sportversion, vermittelt aber dennoch ein sportliches Fahrgefühl. Die Wankneigung ist etwas ausgeprägter, ohne störend zu sein. Insofern kann man sich auch in der Basis-Version einen angenehm sportlichen XE zusammenstellen.

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Abmessungen

Länge: 4,67 m
Radstand: 2,84 m
Breite (inkl. Außenspiegel): 2.07 m
Höhe: 1,41 m
Kofferraumvolumen: 450 l

Fazit: Jaguar will weltweit demnächst über 50.000 XE pro Jahr verkaufen. Das ist ein ambitioniertes Ziel, selbst wenn man damit noch meilenweit von den Großen entfernt ist (500.000 BMW 3er pro Jahr…). Das bleibt aber auch ein Kaufgrund für den Jaguar, denn er bietet eben die Exklusivität, die Andersartigkeit. Vom Exterieur setzt er unser Meinung nach der Mittelklasse derzeit die Krone auf. Der Innenraum bietet tolle emotionale Features, kann aber von der Materialanmutung und der Verarbeitung noch nicht mit der Premium-Konkurrenz mithalten. Hier müsste man in der Begeisterung über das Design außen und innen etwas Toleranz walten lassen. Das Fahrverhalten ist dagegen völlig überzeugend, sowohl in der Standard-Komfort-Version als auch in der Sportversion. Der neue Diesel wird vermutlich das neue Volumenmodell der Marke in Europa. Der Jaguar XE S ist der bislang wohl beste Kompromiss aus einem bequemen und gleichzeitig sportlichen Jaguar.

Autogefühl: ****

Text: Autogefühl, Thomas Majchrzak
Fotos: Autogefühl

Weitere Perspektiven auf den Jaguar XE:
Autorild
Passiondriving
ubi-testet


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7 Responses to Neuer Jaguar XE S vs XE 20d Test Fahrbericht

  1. […] Neuer Jaguar XE S vs XE 20d Test Fahrbericht, gefunden bei http://www.autogefuehl.de (0 Buzz-Faktor) […]

  2. […] autogefuehl.de: Neuer Jaguar XE S vs XE 20d Test Fahrbericht […]

  3. […] auch nicht besonders „sportlich“ oder „chic“ aus. Ähnlich sieht das auch die Redaktion von autogefühl. Die Lasergravur in den Türeinstiegsleisten ist ganz schick, ebenso wie die Gittergewebe in den […]

  4. […] erneuert, BMW hat jüngst ein Facelift für den 3er vorgestellt und von außen drängt auch der neue Jaguar XE in den Markt. Zusätzlich ist der neue VW Passat im Niveau derweil so weit aufgestiegen, dass er […]

  5. […] Bei Autogefühl ist man sich sicher, das BMW der Benchmark für den Jaguar XE war. […]

  6. Jan Müller says:

    Ich teile die Meinung zu dem neuen Jaguar XE 20d nicht. Ich fahre nun seit 5 Monaten den “Jag” und bis auf die weiterhin sicherlich elegant-sportliche Optik, hält das Fahrzeug nicht annährend, was Werbung und bisherige Fahrberichte versprechen. Abgesehen von Details, wie sie bereits in diversen Testberichten erwähnt sind – umständliche Bedienung des Touchscreen-Infotainments; Verkleidungen mit unterschiedlicher Optik und Materialgüte, unsaubere Passungen sowie triste, kontrastarme Instrumente wirken für Preisklasse und Anspruch zumindest lieblos, die Karosseriequalität noch nicht ganz geschliffen und reif – ist das oft benannte und vielfach gelobte Achtstufenautomatik ZF 8 HP 45 in Kombination mit Motor (neu entwickelte Ingenium-Familie) sorgt für sehr ruppige und kaum zu beherrschende Anfahrmanöver. In einem anderen Testbericht heißt es “Er hängt gut am Gas, zeigt so gut wie keine Anzeichen von Anfahrtschwächen oder Turbolöchern..” Das kann ich sowie ein halbes Dutzend befreundeter Testfahrer überhaupt nicht bestätigen. Die ersten drei Gänge sind ein einziges Turboloch, so dass Anfahren und Gas geben keinen Spaß machen. Auch die Elektronik hat starke Macken. Die Reifendruckanzeige leuchtet auf und geht wieder aus – je nach Außentemperatur. Die Start-Stop-Automatik wird nur manchmal durch den Tritt auf die Bremse ausgelöst und startet vollkommen ungewollt wieder. Die ist laut Autohaus Dinnebier zurückzuführen auf den “intelligenten Batteriemonitor”, was Quatsch ist, da alle Autos vergleichbarer Marken diese Funktion problemlos ausführen. Die fehlende Innenraumverkleidung im Inneren des Kofferraumes komplettiert meinen Eindruck.

    Mein Fazit: Absoluter Fehlkauf und schlechte, nicht einsichtige Betreuung durch das Autohaus.

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