Der neue Opel Astra K – erster Blick auf den Bestseller

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Der neue Opel Astra markiert nun schon die elfte Generation des Kompaktwagens. Zusammen mit dem Vorgänger-Modell Kadett wurde der Astra schon über 24 Millionen Mal verkauft. Wir konnten einen ersten Blick auf das neue Modell werfen, das in der Entwicklung einen ganz anderen Weg geht als die Konkurrenten. Von Thomas Majchrzak

Von 1936 bis 1991 durfte sich der Opel Kadett als günstiges Kompakt-Modell austoben. 1991 übernahm der Opel Astra dann das Feld. Jeweils gut sechs Jahre waren dann die einzelnen Generationen auf dem Markt, bis man nun beim Opel Astra K angekommen ist, der elften Generation. Mit 1,4-Liter-Benziner als Einstieg startet der neue Opel Astra bei 17.260 Euro, bleibt somit im Preis stabil.





Exterieur

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In der neuen Astra-Generation werden Kühlergrill und Motorhaube stärker betont. Generell ist aber auffällig, dass man keine große Design-Revolution gewagt hat, sondern behutsam vorgehen wollte. Dennoch wagt man einige Dinge, die bisher nur im Premium-Segment erhältich waren, etwa die optionalen Voll-LED-Matrix-Lichter. Generell leiten die horizontalen Lamellen am Front-Grill in die Scheinwerfer über, wobei wir in dieser Hinsicht auch schon bessere Lösungen gesehen haben.

Durch eine neue Leichtbaustruktur wird der Opel Astra K bis um 120 bis 200 kg leichter, zudem wird er spürbar kleiner. Allein die Karosserie ist um 77 kg leichter geworden. Und die Gesamtlänge ist um fast 5 cm geschrumpft auf 4,37 m.

In der Seitenlinie fällt die verdeckte C-Säule aus, die durch eine schwarz lackierte Fläche von Fenster zu Fenster durchgehend scheint. Die maximale Felgengröße ist nicht mehr 19, sondern “nur” 18 Zoll – was aber mehr als ausreichend ist. Interessant, dass ein Hersteller einmal diesen Weg einschlägt.

Das Heck trägt dramatisch gezeichnete 3D-Scheinwerfer, die weit herausstehen – und das gesamte Heck wird breiter als zuvor. Unser Favorit am neuen Opel Astra ist klar das Heck.

Interieur

Trotz etwas geringerer Abmessungen bietet der neue Opel Astra K mehr Platz im Innenraum. Es gibt ferner optional neue Sitze, die erneut von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) abgenickt wurden. Diese neuen Komfort-Sitze für Fahrer und Beifahrer verfügen ferner optional über Ventilation und Massagefunktion. Nachteil: Sie nutzen Echtleder auf den Sitzkontaktflächen (Kunstleder an den Außenwangen). Es gibt allerdings eine große Auswahl an anderen Sitzen mit einer kompletten Textilfläche oder mit dem Mix Textil/Kunstleder.

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Wir zeigen hier die unterschiedlichen Ausstattungs-Varianten im Foto und auch im Video. Grundsätzlich ist allen gemein, dass die Anzahl der Knöpfe stark gesunken ist. Denn Opel legt viel Wert auf die Einführung der neusten Infotainment-Generation mit optionaler Smartphone-Integration. Die Touchscreens haben eine Größe von 7 oder 8 Zoll. Mit Opel OnStar bekommt man ferner 12 Monate lang kostenlos Zusatz-Services wie eine Hotline oder auch einen automatischen Notruf im Crash-Fall (490 Euro Aufpreis oder Serie by Dynamic und Innovation Ausstattungsniveau).

Der niedrigste trim level Selection geht bei 17.260 Euro los, Edition gibt es ab 19.010 Euro. Dann hat man die Wahl zwischen der sportlichen Variante Dynamic, die sehr auf Optik setzt (ab 21.060 Euro) oder der Variante mit Komfort und Assistenzsystemen, Innovation (ab 21.860 Euro).

Die Gesamtpreisspanne der Ausstattungsniveaus und Motoren geht von 17.000 bis 28.500 Euro (ohne zusätzliche Extras).

Der 8 Zoll Touchscreen ist geschickt in das Armaturenbrett integriert, scheint in die daneben liegenden Elemente überzugehen. Bei einigen anderen Herstellern findet man mittlerweile Bildschirme, die draufgeklatscht aussehen, diese Lösung hier ist wirklich sehr gut geworden. Allerdings finden wir, dass die Materialauswahl in der Top-Ausstattungsversion etwas feiner hätte ausfallen können, es kommt doch noch recht viel schwarzes Hartplastik zum Einsatz.

Die Prüfung auf mehr im Innenraum besteht der neue Opel Astra mit Bravour. Das Sitzgefühl vorne ist angenehm und auch für große Menschen bleibt im Fond ausreichend Platz. Ist kein Schiebedach verbaut, bleibt die Kopffreiheit auch mit 1,90 m hinten gewährleistet.

Der Kofferraum geht relativ tief nach unten, bietet somit zwar keinen ebenen Ladeboden, aber dafür ganz gut Platz für einen Kompaktwagen. Trotzdem ist er seitlich durch die Designform etwas eingeschränkt.

Motoren

Als neue Innovation wird ein 105 PS starker Dreizylinder mit 1 Liter Hubraum und 105 PS zum Einsatz kommen.
Weiterhin wird es 4-Zylinder geben als 1.4 Liter mit 125 und 150 PS sowie später einen 1.6 Liter Benziner und ein 1.6 Liter Diesel mit 95, 110 oder 136 PS.

Ausblick: Fahrverhalten

Durch die kompakteren Abmessungen und die Gewichtseinsparung will Opel die Agilität des Fahrzeugs verbessert haben, was wir zu einem späteren Zeitpunkt dann nachprüfen.

Optional bietet Opel nun eine Reihe von Assistenzsystemen, etwa Verkehrsschilderkennung, Spurassistent mit aktiver Lenkkorrektur, Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner mit automatischer Notbremsfunktion.

Abmessungen

Länge: 4,37 (- 4,9 cm)
Radstand: 2,66 (- 2,3 cm)

Fazit: Der neue Opel Astra macht mutig mit dem Trend Schluss, jedes Fahrzeug immer größer zu machen. Er macht sich wieder kompakter und bietet gleichzeitig mehr Platz im Innenraum, und dieses Konzept geht auf. Der neue große Touchscreen ist clever in das Armaturenbrett integriert. Die Gewichtsersparnis wird sich sicher positiv auf Fahrverhalten und Verbrauch auswirken. Etwas enttäuscht sind wir, dass die Materialqualität an vielen Teilen noch auf schwarzes Hartplastik beschränkt ist, da ist gerade in den höheren Ausstattungsvarianten an vielen Teilen noch Luft nach oben.

Text: Autogefühl, Thomas Majchrzak
Fotos: Autogefühl, Michel Weigel

Selection
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Edition
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Dynamic
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Innovation
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3 Responses to Der neue Opel Astra K – erster Blick auf den Bestseller

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