Mazda CX-5 Facelift Testbericht 192 AWD

Das wichtigste Mazda-Modell CX-5 hat eine Facelift erhalten, mit kleinen Änderungen am Design außen, größeren Updates beim Innenraum und einem neuen großen Benziner. Genau das wollten wir uns ansehen, das Mazda CX-5 Facelift bei uns im Test. Von Thomas Majchrzak

Sowohl in Deutschland als auch in Europa steht der Mazda CX-5 in der Top 10 der meistverkauften SUVs. Seit 2012 hat Mazda in Deutschland 43.000 Stück verkauft, 150.000 in Europa und weltweit sogar 850.000 Stück.

Das neue Facelift hält das Fahrzeug aktuell, mit den obligatorischen Änderungen an Scheinwerfern und Kühlergrill außen, aber auch lohnenswerten Updates im Innenraum und einem neuen großen Benziner, auf den wir nun im Test gespannt sind.





Exterieur

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Außen gibt es wie bei jedem Facelift einen neuen Kühlergrill: Lamellen statt Waben heißt das Motto, was im Vergleich zu anderen Marken genau in Gegenrichtung läuft. Viele andere Marken setzen gerade nämlich auf Waben und verabschieden sich von den Lamellen, hier geht Mazda also nicht mit der Zeit – was aber nicht schlecht sein muss, schließlich macht Gefallen schön. Insgesamt haben es die Designer durchaus geschafft, dass der neue Frontgrill edler daher kommt.

Neue Front-Leuchten runden das neue Gesicht ab, ab Ausstattungslinie Exclusive-Line sind dies dann Voll-LED-Scheinwerfer. Ebenfalls ab Exclusive Line gibt es Rückleuchten mit neuer LED-Lichtsignatur. Ansonsten bleibt der CX-5 bei seiner beliebten zeitgemäßen Stadt-SUV-Linie.

Ferner stehen neue Farben zur Verfügung, etwa Diamantsilber Metallic oder Obsidiangrau Metallic (bekannt vom Mazda3) sowie neue Felgen.

Interieur

Im Interieur lehnt sich der Mazda CX-5 nun auch an den Mazda3 an. Daher gibt es neue Materialien, zudem will Mazda an der Qualitätsanmutung geschraubt haben – und das können wir bestätigen. Die Knöpfe und Drehregler fühlen und hören sich besser an als zuvor, etwa die Temperaturregelung. Die Mittelkonsole wirkt deutlich aufgeräumter, denn das neue Multimedia-System “MZD Connect” sorgt für eine bessere Benutzeroberfläche und eine übersichtlichere Gestaltung der Bedienelemente. Das neue Multimedia-System gibt es Ausstattung Center-Line serienmäßig.

Auch die Geräuschdämmung soll verbessert worden sein, was wir ebenfalls bestätigen können. Im Mazda CX-5 fährt es sich jetzt noch ruhiger und entspannter. Zudem gibt es optimierte Sitze für mehr Fahrkomfort. Die Langstreckentauglichkeit ist auf jeden Fall gegeben, die aufrechte SUV-Sitzposition selbstverständlich. Hier merkt man dann auch noch einen Unterschied zum kleineren Bruder Mazda CX-3, der CX-5 bietet gerade für größere Menschen noch ein deutliches Plus an Sitzkomfort.

Die manuelle Handbremse ist verschwunden und wurde durch eine elektrische Parkbremse ersetzt. Das ist mittlerweile bei fast allen Herstellern so und nicht unbedingt eine gute Entwicklung, denn irgendwie tut es doch noch gut, wenn man notfalls eine manuelle Bremsmöglichkeit hätte. Andererseits ist die elektronische Parkbremse auch komfortabel.

Einziger Manko, der uns im Innenraum auffällt: Auf der Rückseite des Lenkrads ist das Spaltmaß nicht 100-prozentig verarbeitet, so dass sich eine kleine scharfe Kante ergibt, über die man nicht gerne mit dem Finger fährt. Und der Elektromotor der automatisch verstellbaren Sitze ist etwas laut, aber das ist nicht so wichtig.

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Motoren

Mazda geht bei den Motoren einen ungewöhnlichen Weg, verzichtet auf hochgezüchtete kleine Turbomotoren, sondern bringt noch klassische Sauger. Wir begrüßen dies, denn diese Motoren weichen meist nicht so sehr vom angegebenen Spritverbrauch ab. In Deutschland spielen die Diesel eine größere Rolle, doch der neue 2,5 Liter Benziner mit 192 PS ist sehr interessant. Auch dieser ist noch natürlich beatmet, also ohne Turbo, und kommt direkt in Verbindung mit Allrad und einer neuen Sechsgang-Automatik. Angegeben ist der Sauger mit einem Verbrauch von 7,2 Liter/100 km. Er kommt direkt in Verbindung mit der Sportsline-Ausstattung und liegt somit in Deutschland bei einem Preis von 36.790 Euro, während der Basispreis für den Mazda CX-5 bei 24.190 Euro liegt.

In der Tat schneidet der neue Benziner in unserem Test mehr als gut ab, wir erzielen einen effektiven Verbrauch von 7,8 Litern, so nah ist man selten am Normverbrauch. Zudem schaltet die neue Sechsgangautomatik um Welten besser als die Vorgänger-Version. Auch ist der komplizierte Automatik-Schaltweg über zig Ecken verschwunden, jetzt legt man den Drive-Gang einfach ein, indem man den Wählhebel nach hinten zieht.

Motoren-Übersicht:

Benziner
192 PS (nur AWD)
165 PS (Frontantrieb)
160 PS (AWD)

Diesel
175 PS (nur AWD)
150 PS (Frontantrieb oder Allrad)

Fahrverhalten

Der neue 192 PS Benziner sprintet in 8 Sekunden sprintet er von 0 auf 100 km/h – gut eine Sekunde schneller als der stärkste Diesel. Das spürt man auch, Leistung ist hier im Überfluss vorhanden und der Mazda CX-5 lässt sich so auch sportlich bewegen. Zudem kann man in einen Sport-Modus wechseln, der die Gasannahme verstärkt. Im niedrigen Drehzahlbereich dagegen bleibt der Benziner flüsterleise und trägt zum entspannten Fahrverhalten bei. Mazda hat zudem das Fahrwerk modifiziert und das merken wir insbesondere auf unser Teststrecke mit sehr unebenem Bodenbelag. Man wundert sich förmlich, wie wenig die Stöße an die Insassen weitergegeben werden.

Mazda hat ferner neue Assistenzsysteme (optional) implementiert, u.a. einen Spurhalteassistent, eine Müdigkeitserkennung und eine radargestützte Geschwindigkeits-Regelanlage. Ab Center-Line ist serienmäßig auch ein City-Notbremsassistent mit an Bord, schade, dass dieser nicht schon ab Serie mit dabei ist. Die Adaptive Cruise Control ist allerdings ein wenig enttäuschend, weil sie nicht ganz bis auf 0 herunterbremst, sondern ca. bei 20 km/h aufhört – das dürfte nicht sein. Es irritiert, dass man dann plötzlich selber das Gas übernehmen muss.

Doch im allgemeinen Fahrverhalten überzeugt der Mazda CX-5 auf ganzer Linie und ist in jeglicher Hinsicht nur zu empfehlen.

Abmessungen

Länge: 4555 mm
Breite: 1840 mm
Höhe: 1710 mm
Radstand: 2700 mm
Leergewicht: 1390–1688 kg

Fazit: Der Mazda CX-5 schafft es, sofort ein positives Gefühl zu vermitteln, in allen Disziplinen. Das Äußere wurde nachgeschärft, im Innenraum herrscht mehr Klarheit und noch mehr Qualität, das Fahrwerk schluckt viel weg und der neue große Sauger-Benziner ist der bislang beste Motor für dieses Fahrzeug. Insgesamt ist und bleibt der Mazda CX-5 ein mehr als schlüssiges Konzept und mit die beste Wahl in puncto Preis/Leistung im Kompakt-SUV-Segment.

Autogefühl: ****

Text & Fotos: Autogefühl, Thomas Majchrzak

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12 Responses to Mazda CX-5 Facelift Testbericht 192 AWD

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  3. Marc says:

    Ich habe meinen CX5 diese Woche erhalten. Die “scharfe” Kante am Lenkrad habe ich aber vergeblich gesucht … ich glaube, da hattest du ein Montagsmodel erwischt.

  4. Duke says:

    Tolles Review,

    schön wäre auch die Mazda6 Limousine (Facelift) mit der 2,5 ltr Maschine… Den Kombi hat man ja schon mehrfach gesehen. Besteht da Hoffnung?

  5. Duke says:

    Dass klingt toll, Thomas….
    Echt super, dass Ihr so auf die Wünsche Eurer Leser eingeht!

    Nun zu einer meiner Lieblingsfragen…. Wann..?
    :-)

  6. […] man den Einstiegspreis von 24.190 Euro für einen unserer Top-Empfehlungen im Kompakt-SUV-Segment, den Mazda CX-5. Schluss ist beim Tucson preislich beim 2.0 CRDi mit 185 PS und Automatik und […]

  7. […] mehr Fahrfreude empfehlen wir den 2.5 Liter Benziner, den wir schon aus vergangenen Tests kennen. Wir sind gespannt, wie sich die Zylinderabschaltung auf den Verbrauch auswirkt. Bislang […]

  8. […] Liter Benziner mit 184 PS angeboten, letzteren sind wir in einer etwas anderen Ausprägung bereits im Mazda CX-5 […]

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