2016 Volvo XC90 T6 AWD Testbericht

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Mit dem neuen Volvo XC90 hat die Marke einen Volltreffer gelandet: Weltweit überschlagen sich die Verkaufszahlen und auch in Deutschland ist der große Schwede kein Außenseiter mehr, sondern flankiert auch rein zahlenmäßig näher zu den etablierten großen SUVs. Wir haben uns in unserem Testbericht den T6 AWD Benziner noch einmal genau angesehen. Von Thomas Majchrzak

Natürlich ist das erste volle Verkaufsjahr immer besonders stark für eine neue Modellgeneration, aber Volvo kann zuversichtlich sein, dass der Erfolg anhält. Denn das Feedback ist bislang durchweg positiv, in erster Linie bereits für das Design. Mit dem neuen kleinsten Diesel mit Frontantrieb beginnt der neue Volvo XC90 preislich noch knapp unterhalb der 50.000 Euro Marke.





Exterieur

Der neue Volvo XC90 hat weder alte XC90-Käufer verschreckt noch Neukunden kalt gelassen, im Gegenteil. Der mächtige Kühlergrill und die im Vergleich zu anderen SUVs noch sehr klassische Kante des großen SUVs sprechen für sich. Während gerade die deutschen Premium-Hersteller in diesem Segment auch ein Coupé anbieten und selbst die klassischen Versionen eher runder zeichnen, stemmt sich Volvo dagegen – mit Erfolg. Vom neuen Audi Q7 waren zum Beispiel viele Leser und Zuschauer von Autogefühl vom Design her eher enttäuscht, das Feedback zum neuen XC90 fiel dagegen einheitlich mehr als positiv aus. Clevere Highlights runden das Styling ab, wie die Thor‘s Hammer LED-Tagfahrlichter oder die geschwungenen Heckleuchten, die noch von der alten Generation abstammen. Die Voll-LED-Scheinwerfer gibt es allerdings erst bei Vollausstattung Inscription oder optional im Licht-Paket für 1.500 Euro. Sicherlich ein Design-Feature, in das sich die Investition lohnt. Zudem leuchten die Voll-LED-Scheinwerfer die Straße bestens aus. Das ist sehr angenehm für den Fahrer, aber kleinere Fahrzeuge werden von hinten durchaus ebenfalls stark angeleuchtet, was für deren Fahrer unangenehm sein kann.

Unser hier gezeigter Testwagen trägt die edle Lackierung Luminous Sand-Metallic mit einem besonderen Design-Exterieurpaket Rugged Luxury, das sich durch einen Offroad-Look auszeichnet: Schwarze Plastikschweller rund um die Radhäuser und an der unteren Fahrzeugkante, das verleiht dem Volvo XC90 eine zusätzliche Dramatik, gerade im Kontrast zu der hellen Lackierung. Dieser exklusive Look kostet aber, 4.000 Euro. Zu viel finden wir für dieses Design-Paket.

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Interieur

Volvo setzt auch beim Interieur auf eine völlig neue Sprache, behält aber gewisse bekannte skandinavische Elemente. Bisherige Volvo-Kunden könnten hier also überrascht sein, denn das klassische Volvo-Feeling der vergangenen Jahre ist gar nicht mehr vorhanden. Man fühlt sich nicht mehr unbedingt wie in einem Volvo, den man kennt. Umgewöhnen muss man sich also schon. Das muss aber nicht unbedingt schlecht sein, denn das neue Interieur hat auch seine Vorzüge. Und manche klassischen Elemente bleiben dann doch erhalten, wie zum Beispiel die sehr bequemen Sitze mit den geschwungenen Kopfstützen. Zentrale neue Einheit ist das Multimedia-System in der Mittelkonsole, das vorwiegend per Touch funktioniert. Auf Anhieb findet man nicht alle Funktionen, man kann also nicht davon sprechen, dass das neue Infotainment-System allzu intuitiv wäre. Dafür bietet es auch einfach zu viele Funktionen. Wenn man allerdings schätzt, alles bis ins Detail einstellen zu können, dann bekommt man hier ein schönes Spielzeug. Dazu kommen weitere gewöhnungsbedürftige Elemente, wie das Handschuhfach ohne sichtbare Öffnung, der Knopf dafür befindet sich rechts an der Mittelkonsole.

Zu den sehr attraktiven Elementen zählen die Aluminium-Abdeckungen der Becherhalter oder die Diamant-Look-Knöpfe für Lautstärke oder Fahrmodus. Die Interieurqualität ist auf jeden Fall premiumwürdig, wenngleich Audi hier derzeit die Nase vorn hat, gerade mit dem neuen Q7.

Platz bleibt auf allen Sitzen reichlich. Der hintere mittlere Sitz lässt sich praktisch als Kindersitze erhöhen. Und mit der 7-Sitzer-Option finden im Prinzip sogar 7 Erwachsene Platz. Die hintere Sitzreihe lässt sich nämlich einzeln pro Sitz etwas nach vorne verschieben, und so kann man von der Beinfreiheit tatsächlich auf allen 7 Sitzen Platz nehmen, auch wenn man groß ist. Eine große Flexibilität. Für maximales Ladevolumen lassen sich die Sitze dagegen alle komplett flach legen.

Folgende Serienausstattung steckt in jedem neuen Volvo XC90 (Kinetic):

– Airbags für Fahrer und Beifahrer mit zweistufigem Auslösesystem, Knieairbag für Fahrer, Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer und Kopf‐/Schulterairbags (iC) für alle Insassen
– Aktiv‐Sicherheitsgurte mit Gurtstraffer, Voraktivierung der Gurtstraffer in Gefahrensituationen (für alle Insassen)
und Gurtkraftbegrenzer vorn und für die 2. Sitzreihe
– City Safety (die Technologie kann bei Tag und Nacht einen Unfall bei Geschwindigkeitsunterschieden von bis zu 50 km/h auf ein vorausfahrendes Fahrzeug, einen Fahrradfahrer [bis zu 40 km/h] oder einen Fußgänger vermeiden oder dessen Folgen bei höheren Geschwindigkeiten erheblich verringern) inkl. Kreuzungsbremsassistent (vollautomatische Notbremsung bei Gegenverkehr)
– Run‐off road Protection (Präventiv‐Schutzsystem bei unbeabsichtigtem Verlassen der Straße oder drohenden Überschlägen
inkl. Voraktivierung der Gurtstraffer, Deaktivierung der Batterie (nur Plug‐in hybrid), Notruf über Volvo on Call und Türentriegelung
– WhiPS Schleudertrauma‐Schutzsystem
– Tempomat
– Regensensor
– Audiosystem mit 10 Lautsprechern
– Digitale Instrumente
– Infotainment-System mit Bluetooth
– 2-Zonen-Klimaautomatik
– Lederlenkrad
– 18-Zoll-Felgen

Wer echte Tierhaut für die Sitze ablehnt, kann sich den neuen Volvo XC90 nur in Kinetic-Ausstattung holen – und dann die Extras hinzubuchen. Schade, wo Volvo doch in der Vergangenheit auch gute Alternativen angeboten hat, wie Mischungen aus Textil und Kunstleder oder komplette Kunstledersitze in anderen Modellen.

Momentum (Aufpreis ca. 4000 Euro) kommt zusätzlich mit:
– 19 Zoll Felgen
– Chrom-Teile am Exterior und neue Zierblenden im Interieur
– Außenspiegel elektrisch einklappbar
– CleanZone Luftqualitätssystem mit Aktivkohlefilter
– Einparkhilfe hinten
– Ambiente-Innenraumbeleuchtung
– Lederlenkrad mit seidenmatter Intarsie
– Ledersitze
– Sitzheizung vorn

R-Design (noch mal plus 4.000 Euro), zusätzlich gegenüber Momentum:
– 20-Zoll-Felgen
– Auspuffanlage mit zwei verchromten Endrohren in Trapezform
– Digitale Instrumentierung: 12,3 Zoll großes vollgrafisches Display
– Elektrisch einstellbarer Fahrer‐ und Beifahrersitz (8‐Wege)
– R-Design-Sitze im Leder-Textil-Mix
– Voll-LED-Scheinwerfer
– Umfangreiches R-Styling an Exterieur und Interieur

Inscription (noch mal plus 4.000 Euro), zusätzlich gegenüber Momentum
– 20-Zoll-Felgen
– Viel Chrom am Exterieur
– Besondere integrierte Dachreling
– Digitale Instrumentierung: 12,3 Zoll großes vollgrafisches Display
– Elektrisch einstellbarer Fahrer‐ und Beifahrersitz (8‐Wege)
– Funkfernbedienung im Ledergehäuse passend zur Sitzfarbe
– Voll-LED-Scheinwerfer

Betrachten wir rein die Ausstattungslevel, so betragen die Schritte zwischen Kinetic, Momentum und Inscription/R-Design jeweils ca. 4.000 Euro.

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Motoren

Hier die Übersicht der erhältlichen Motoren und Einsteigspreise:

Volvo XC90 D4 AWD Kinetic, 190 PS – 49.400 Euro (Diesel mit Frontantrieb und Ausstattung Kinetic)
Volvo XC90 D5 AWD Kinetic, 225 PS – 53.400 Euro (Diesel mit Allrad und Ausstattung Kinetic) – optional mit Polestar-Leistungssteigerung auf 232 PS
Volvo XC90 T5 AWD Kinetic, 254 PS – 54.700 Euro (Benziner mit Allrad und Ausstattung Kinetic)
Volvo XC90 T6 AWD Kinetic, 320 PS – 57.700 Euro (Benziner mit Allrad und Ausstattung Kinetic) – optional mit Polestar-Leistungssteigerung auf 334 PS
Volvo XC90 T8 Twin Engine Momentum, 320 + 80 PS – 76.705 Euro (Plugin-Hybrid mit Allrad, Elektromotor treibt die Hinterachse an, Ausstattung Momentum)

Die nun optional verfügbaren Leistungssteigerungen können bei jedem Händler elektronisch durchgeführt werden und kosten knapp 2.000 Euro.

Die in Deutschland beliebteste Konfiguration ist laut Online-Konfigurator ein D5 AWD mit Momentum-Ausstattung für ca. 60.000 Euro.

Konkurrenz-Preise zum Vergleich (angepasst mit Vergleichsmotoren zum D5 AWD):

Volvo XC90 D5 AWD mit 225 PS: 53.400 Euro
Merceds GLE 250 d mit 204 PS: 56.700 Euro
Audi Q7 3.0 TDI mit 218 PS: 59.000 Euro
BMW X5 xDrive25d mit 231 PS: 57.000 Euro
Range Rover Sport 3.0 Liter TDV6 mit 258 PS: 62.000 Euro
Porsche Cayenne Diesel mit 262 PS: 67.000 Euro

Das zeigt: Der neue Volvo XC90 ist unter den Konkurrenten sogar noch der günstigste, zumindest im Einstiegspreis. Allerdings kosten die Extras auch viel, so kommt unser Testwagen mit teuren Optionen wie Luftfederung (2.500 Euro), elektrisch verstellbaren Sitzen (1.500 Euro), chemisch behandelter Tierhaut für die Sitze (2.100 Euro) und dem Design-Exterieurpaket Rugged Luxury (4.000 Euro) und vielen weiteren Elementen auf satte 96.000 Euro.

Fahrverhalten

Wie schon beim Gefühl des Interieur vermittelt der neue Volvo XC90 kein bisheriges Volvo-Fahrgefühl, sondern definiert auch hier etwas völlig neues. Jede Marke hat über die Jahre gewisse Merkmale entwickelt, die man vom Gefühl her immer wieder erkennt. Beim neuen Volvo XC90 ist das im Prinzip nur das skandinavische Design und die Gewissheit, serienmäßig besonders viel Sicherheits-Equipment an Bord zu haben. Ansonsten überrascht der neue Volvo XC90 mit einem für Volvo untypischen Fahrverhalten, das mehr Kontakt zur Straße vermittelt. Mit der optionalen Luftfederung fährt man gleichzeitig wie auf Wolken. Eine Fahrdynamik wie der neue Audi Q7 erreicht der Volvo nicht, hier stehen gerade mit der Luftfederung die Zeichen klar auf Komfort. Kombiniert mit den angenehmen Sitzen ist der neue Volvo XC90 ein optimales Reiseauto. Für sportliche Fahrten ist die Rückmeldung vom Lenkrad allerdings etwas zu schwammig, zumindest im Komfort-Modus. Der Dynamik-Modus bietet dagegen etwas mehr Feedback, und die Gänge werden auch höher ausgefahren. Optimal wäre der Komfort-Modus von der Gasannahme und ein Lenkungsmodus Dynamik. Und das kann man sich mit ein wenig Suchen auch so im Menü individuell einstellen.

Im Offroad-Modus pumpt sich das Luftfahrwerk etwas nach oben, für mehr Bodenfreiheit. Damit verliert man etwas Federungskomfort, aber sobald man über 40 km/h schnell fährt, senkt sich der Volvo XC90 wieder.

Der D5 AWD mit 225 PS ist der in Deutschland beliebteste Motor, wir testen diesmal aber den weltweit wichtigen Benziner T6, ein Reihenvierzylinder mit 320 PS, der für diese Fahrzeugmasse recht schnell in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Ein spritziger Motor, der als Vierzylinder auch völlig ausreicht. Der Verbrauch liegt real bei uns im Mix zwischen 11 und 12 Litern, das ist natürlich nicht wenig, aber für einen Benziner in einem 2 Tonnen Gefährt durchaus in Ordnung. Selbst in Kompaktwagen haben Turbobenziner manchmal diese Werte. Das Achtgang-Automatikgetriebe schaltet reibungsfrei die Gänge durch und bleibt ohne Fehl und Tadel.

Zu erwähnen ist auch das ausgezeichnete Kamerasystem, das eine gefälschte Vogelperspektive von oben bietet und eine hohe Auflösung besitzt. Damit kann man den Größennachteil etwas reduzieren und unliebsame Rempler verhindern.

Abmessungen

Länge: 4,95 m
Breite: 2,14 m
Höhe: 1,77 m
Radstand: 2,98 m
Leergewicht: 2.000 – 2.130 kg

Fazit: Der Einsatz von Full-Size-SUVs in Ländern mit beschränktem Verkehrsraum ist natürlich nicht immer sinnvoll, auch ein schöner Volvo XC90 kann nachteilhaft sein, wenn man z.B. einen Parkplatz sucht. Der neue Volvo XC90 ist allerdings sehr leicht zu bedienen und bietet mit dem optionalen Kamerasystem einige Lösungen dafür, dass man trotzdem den Überblick behält. Volvo hat mit der neuen Generation einen ernstzunehmenden Konkurrenten in diesem Segment geschaffen, der sich aufmacht, im Vergleich zu der Vorgänger-Generation auch zahlenmäßig dichter an die Konkurrenz aufzuschließen – trotz geringerer Vertretung in Flotten und Händlernetz. Denn der neue Volvo XC90 ist vom Design her unverwechselbar, hat mehr Chrakter, liegt niedriger im Basis-Preis und bietet serienmäßig eine mehr als ordentliche Sicherheitsausstattung. Auch das Interieur ist exklusiv und durchgestyled, wenn gleich Audi und Mercedes hier noch etwas mehr bieten. Das Fahrverhalten vermittelt ein völlig neues Volvo-Gefühl, an das sich Bestandskunden erst gewöhnen müssen – aber sie werden eher positiv überrascht sein von der für Volvo SUVs neuen Agilität.

Autogefühl: ****

Text: Autogefühl, Thomas Majchrzak
Fotos: Autogefühl, Michel Weigel

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7 Responses to 2016 Volvo XC90 T6 AWD Testbericht

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  3. Mr. Woffel says:

    Das man die Gasannahme etc. nicht einstellen kann stimmt nicht. Es gibt einen “individuellen Fahrmodus” dieser kann vorher im Menü konfiguriert werden, wie zB Gasannahme , fahrwerkshärte , Lenkuntersützung etc… Ja sogar die bremswirkung kann eingestellt werden… Könnte eventuell im Bericht korrigiert werden ;)

    Mit freundlichen Grüßen

  4. […] ob ich das im Testwagen verbaute hochkant positionierte Display gut finde. Volvo macht das im Volvo XC90 auch. Doch ich weiß wirklich nicht, ob diese Anordnung ein Vorteil ist. Insbesondere nicht, wenn […]

  5. […] kürzlich haben wir den Volvo XC90 als T6 Benziner mit dem Offroad-Design-paket rugged luxury unter die Lupe genommen, jetzt werfen wir einen Blick auf die Top-Version mit […]

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