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Test Zeiss DriveSafe Brillengläser für Autofahrer

BlendungStrasse

Einer repräsentativen Studie zufolge beklagen 70 % der Autofahrer, dass sie sich bei ungünstigen Lichtverhältnissen am Steuer gestresst fühlen. Besonders davon betroffen sind Brillenträger, die ja ein zusätzliches Glas zwischen Straße und Auge haben, das wiederum blenden kann. Schließlich treffen Autofahrer heutzutage zusätzlich auf hochmoderne Xenon- und LED-Scheinwerfer, die ebenfalls viele als störend empfinden, wenn sie in die starken Lichter gucken. Was kann man dagegen tun? Wir haben die Zeiss DriveSafe Brillengläser für Autofahrer getestet, die für blendfreies Fahren sorgen sollen. Anzeige

Was sollen die speziellen Brillengläser bringen?

Zeiss hat uns für diesen Test die DriveSafe Brillengläser zur Verfügung gestellt, daher ist dieser Artikel auch als Anzeige gekennzeichnet. Allerdings nehmen wir trotzdem einen authentischen und unbeeinflussten Test der Gläser im Straßenverkehr vor. Da mehrere Mitglieder unserer Redaktion ebenfalls nicht mit der Nachtsicht beim Autofahren zufrieden sind, bleiben wir gespannt. Ein großes Problem sind Blendeffekte im Brillenglas, die jedes Licht, sei es vom Auto oder von einer Laterne, wie einen Stern aussehen lassen. Das sieht man hier schön im Vorher-Nachher-Foto, bei dem wir einmal durch die Windschutzscheibe fotografiert haben und einmal noch die Brille davor gehalten haben:

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Die Zeiss DriveSafe Brillengläser für Autofahrer haben eine spezielle Beschichtung, die diesen Effekt und weitere Blendungen verhindern sollen. Insbesondere wichtig ist das bei Gegenverkehr, und gerade, wenn dieser mit einer modernen starken Lichttechnologie ausgerüstet ist. Die Beschichtung hilft jedem Brillenträger, also egal, ob man kurzsichtig oder weitsichtig ist.

Ferner ermöglichen die Zeiss DriveSafe Brillengläser einen schnelleren Blickwechsel von Verkehr zu Instrumenten und wieder zurück. Hier spielt dann noch speziell die Gleitsicht-Technologie eine Rolle. Wer nicht mehr ganz jung ist und eine Gleitsichtbrille benötigt, der kann noch einmal besonders von der Entwicklung profitieren. Denn die DriveSafe Gläser wurden in der Gleitsicht-Variante speziell für die Blickwechsel beim Autofahren angepasst. Verkehr, Navi, Gegenverkehr, Instrumente… das Auge soll sich mit der Technologie schneller an die unterschiedlichen Entfernungsbereiche gewöhnen können.

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Wie bekommt man die Gläser und was kosten Sie?

Nicht alle Optiker können die DriveSafe Gläser vertreiben, sie müssen spezielle Gerätschaften besitzen, die die individuelle Vermessung des Auges für die DriveSafe Gläser vornehmen können. Die teilnehmenden Augenoptiker findet man hier (herunterscrollen und dann unter “Finden Sie einen Augenoptiker in Ihrer Nähe”).

Der Aufpreis pro Glas für die spezielle DriveSafe Beschichtung kostet 35 Euro, also 70 Euro dann insgesamt für eine Brille. Das hält sich also in Grenzen. Allerdings sind die Gläser an sich bereits Premium-Gläser, die nicht ganz billig sind, das muss man für seine hochwertige Brille mit einplanen. Die Gläser für eine normale Kurzsichtigkeit liegen bei 600 Euro (komplett beide Gläser inklusive DriveSafe-Aufpreis), die Gleitsicht-Gläser bei 800 Euro ganz komplett.

Wichtig ist allerdings der Schluss, dass im Gegensatz zu gewöhnlichen Premium-Gläsern mit Entspiegelung die DriveSafe-Beschichtung keinen großen finanziellen Unterschied macht.

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Was hat unser Test ergeben?

Zunächst fällt uns auf, dass die Beschichtung des Brillenglases bei Lichteinstrahlung von seitlich/hinten für eine leichte blaue Reflektion Spiegelung sorgt. Die Beschichtung sorgt nicht für mehr Spiegelung, gemeint ist, dass im Prinzip jede Brille beim bewussten Hinsehen etwas das Licht spiegelt, wenn seitlich von hinten Licht einfällt. Bei anderen Brillen sind diese Spiegelungen häufig grünlich, hier sind sie bläulich. Daran gewöhnt man sich aber relativ schnell.

Normal bei Tageslicht macht die Beschichtung keinen großen Unterschied. Bei Nachtfahrten wird es dann spannend. Wir nehmen mehrere Brillen mit ins Auto und testen dann nach und nach. Tatsächlich ist es so, dass die herkömmlichen Brillengläser mehr Sterneneffekte bei Lichtern erzeugen, sei es beim entgegenkommenden Verkehr, bei Ampeln oder bei Laternen. Am größten macht sich der Effekt bemerkbar, wenn man von unten aus dem Auto gegen eine Laterne schaut, mit der Drive Safe Beschichtung ist es zwar normal hell für die Pupille, die Strahlen breiten sich aber nicht sternförmig aus. Setzen wir dagegen die alte Brille auf, sehen wir viele Lichtlinien auf dem Glas, die sich ausbreiten. So hilft die Beschichtung wirklich dabei, das Sicherheitsgefühl bei nächtlichen Fahrten zu verbessern, denn beim Autofahren ist gute Sicht die halbe Miete.

Spezieller ist dann noch der Fall der Gleitsicht-Gläser. Auch diese testen wir mit einer entsprechenden Person, die diese Gläser-Ausprägung benötigt. Selbst Autofahrer, die in der Ferne noch gut sehen können, haben nämlich dann manchmal das Problem, dass gerade mit der Alters-Weitsichtigkeit die Instrumente nicht mehr gut ablesbar sind. Für unsere Testperson ist dieses Problem damit dann sofort gelöst, denn der untere Bereich der Brille ist auf den Entfernungsabstand zum Cockpit eingestellt. Somit sind dann sowohl der Cockpit-Bereich als auch der Verkehrs-Bereich wieder gut erkennbar.

Zudem spielt hier natürlich auch der Anti-Blend-Effekt eine Rolle. Fazit unseres Gleitsicht-Testers: “Die beste Brille, die ich je hatte.”

Text & Fotos: Autogefühl, Thomas Majchrzak


3 Responses to Test Zeiss DriveSafe Brillengläser für Autofahrer

  1. Harryx says:

    Die unkontrollierte Entwicklung der Xenon-LED Technologie ist ein Reinfall. Besser sehen damit tut man höchsten 20 meter. Bei Schlechtwetterverhältnisse blenden diese Lampen nicht nur direkt sonder “immer”. Durch die Straßenspiegelung, Im Rückspiegel beim Überholen usw. Zusätzlich wird man bei der Ampel von LED Bremslichter geblendet. Die Schmutzigen Gläser sorgen für viel mehr Streulicht bei ältere Fahrzeuge.

    Vollkommen unsinnig. Es sieht cool am Auto aus aber ist im Verkehr ganz einfach ein Fehlentwicklung. Ich hoffe dass wird irgendwann man verboten.

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