Neuer Kia Stinger: Sportlimousine mit V6 Twin-Turbo

Auf der North American International Auto Show (NAIAS) feierte der Kia Stinger seine Weltpremiere. Für Kia ist es sein bisher leistungsstärkstes Fahrzeug, mit dem ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte starten soll. [Anzeige]

Der Kia Stinger wurde vom europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt entworfen, wo Designchef Peter Schreyer wieder die Federführung übernahm. Fast alle Elemente sehen frisch und neu aus – wenn überhaupt, erinnert der Stinger an seinem Heck ein bisschen an den Optima. Bevor der Stinger seine offizielle Premiere feierte, wurden seine Fahreigenschaften ausführlich von Albert Biermann (ehemals BMW) und seinen Ingenieur-Teams aus Korea auf dem Nürburgring  geprüft und optimiert. Ende dieses Jahres ist der Verkaufsstart für das fünfsitzige Fließheckmodell in den USA und in Europa geplant. Technische Daten sind vorläufig aber nur für den US Markt bekannt.

Kia Stinger, Detroit_04

Unvernünftig sportlich: V6 Twin-Turbo (365 PS) und 2-Liter Benziner (255 PS)

Es gibt zwei Motorisierungen für den Kia Stinger: Einen 2,0 Liter Turbobenziner mit 188 kW/255 PS (max. 353 Nm) und einen 3,3-Liter-V6 Twin-Turbo Benziner, der satte 286 kW oder 365 PS leisten soll. Letzterer bringt standardmäßig innenbelüftete Scheibenbremsen von Brembo sowie Vierkolben-Bremssättel vorn und Zweikolben-Bremssättel hinten mit. Wenn in der Entwicklung alles gut geht, soll der V6 den Stinger in 5,1 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Besonders gespannt darf mal wohl auf den ersten Test des von Kia selbst entwickelten, achtstufigen Automatikgetriebes sein. Es soll für schnelle und hocheffiziente Schaltvorgänge sorgen. Der erstmals verwendete Drehmomentwandler mit Fliehkraftpendel (CPA) reduziert Drehschwingungen im Antriebsstrang. Ursprünglich wird diese Technik in Flugzeug- und Rennsportmotoren verwendet. Schaltwippen am Lenkrad ermöglichen das manuelle Schalten des Getriebes. Über die elektronische Fahrmodus-Einstellung kann der Fahrer das Fahrwerk, die Lenkung und die Schaltmuster des Automatikgetriebes je nach Geschmack variieren. Die Lenkung soll wegen des sich direkt an der Zahnstange befindlichen Servomotors besonders direkt sein.

Kia Stinger, Detroit_01

Neue Technik-Spitze der Kia Modellpalette

Der Käufer entscheidet, ob es lieber Heck- oder Allradantrieb (heckbetont) sein soll. Bei der Allradvariante findet ein neues Torque-Vectoring-System Anwendung, das das Drehmoment abhängig von der Lenkvorgabe und den Straßenverhältnissen gezielt an die Räder leitet und für maximale Bodenhaftung sorgt. Der Heckantrieb ist mit einem mechanischen Sperrdifferential ausgestattet, das die Antriebskraft gleichmäßig auf die beiden hinteren Räder verteilt.  Der GT-Mode im Kia cee’d GT wirkte sich dagegen beispielsweise nur auf die Optik des digitalen Tachos aus.

Die Karosserie besteht zu 55 Prozent aus ultrahochfestem Stahl und sorgt für hohe Stabilität und eine Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen. Die MacPherson-Federbeine vorne und die Mehrlenkerachse hinten sind auf eine präzise Rückmeldung an den Fahrer ausgerichtet. Zudem sind im Stinger eine Reihe Fahrerassistenzsysteme verfügbar, die bislang nur dem Top Modell Genesis vorbehalten waren.

Kia Stinger, Detroit_09

Abmessungen

Der Stinger hat mit 2,91 Metern einen längeren Radstand als etwa der A4 oder Mercedes Benz CLS, sondern auch mehr als Nischen-Konkurrenten wie der Infinit Q50 oder Lexus GS. Die Karosserie des Kia Stinger misst eine Länge von 4,83 Metern und eine Breite von 1,87 Metern und sorgt für ausreichend Platzangebot in der Sportlimousine. Auch hier übertrifft der Stinger vergleichbare Fahrzeuge anderer Autohersteller.

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