Mazda CX-5 Test auf der Langstrecke

Es ist Sommer, und das bedeutet: Road-Trips! Viele Familien waren und sind mit dem Auto im Urlaub, da wollten wir herausfinden, wie gut der neue Mazda CX-5 dafür geeignet ist. Von Aditya Jayaram





Der Plan: Von Hessen durch den Schwarzwald fahren und den Alpen durch die Schweiz nach Österreich zu folgen. Eine gute Reise, um den CX-5 auf die Probe zu stellen.

Am ersten Tag haben wir den CX-5 mit allen Koffern beladen, die wir finden konnten. Der 506-Liter-Laderum schluckt, was auch immer wir hineinwerfen. Die Form ist rechteckig, es wird kaum Platz verschenkt. Die Ladekante ist praktisch waagerecht durchgehend wie bei einem Kombi, liegt aber natürlich SUV-gemäß etwas höher.

Auf dem ersten Teil der Reise stehen lange Autobahnfahrten bei konstanter Geschwindigkeit an, also schalte ich die Adaptive Cruise Control an – die wirklich gut funktioniert. Reibungsfreie Tempo-Änderungen, einfach zum Ein- und Ausschalten und sehr sicher. Abgesehen davon kommt im CX-5 ein Arsenal an optionalen Unterstützung-Features: Spurhalte-Assistent, Blind-Spot-Monitor, HUD, Autohold-Feststelle-Bremse und eine Rückfahrkamera. In puncto Konnektivität muss der Mazda CX-5 allerdings etwas zurückstecken. Obwohl es einen WiFi-Hotspot gibt, stehen Android Auto, Apple Carplay und ein induktives Handy-Ladegerät bislang nicht zur Verfügung.

Kommen wir zum Motor: Wir fahren den 2,2 Liter 4-Zylinder Diesel mit 175 PS und 420 Nm, hier mit 6-Gang-Handschaltung und AWD. Der CX-5 wiegt etwa 1.657 kg, ist ca. 4,5 m lang und 1,8 m breit. Auf der Autobahn zieht der Motor das SUV mit Passagieren und Gepäck ohne Murren. Das Fahrwerk ist gut ausgeglichen, hält den neuen CX-5 stabil und komfortabel. Eine der wichtigen Qualitäten eines Familienfahrzeugs für den Urlaub ist die Schalldämmung. Der CX-5 wurde in der neuen Generation daraufhin deutlich verbessert. Geräusche von Reifen und Wind werden nun sehr gut abgeschirmt. So kommt man frisch und fröhlich an. Im sechsten Gang bei 130km/h verhält sich der Dieselmotor ruhig und entspannt.

Gleichzeitig macht es auch Freude, den Mazda CX-5 dynamisch zu fahren. Wenn man auf einem Road-Trip mit der Familie ist, steht ein voll beladenes SUV natürlich nicht für sportliche Dynamik. Aber der CX-5 hat ein natürliches Lenkgefühl und verhält sich auch sehr ausgeglichen in den Kurven. Ein Faktor, der dafür sorgt, ist die serienmäßige Drehmoment-Kontrolle, bei Mazda G-Vectoring genannt. Mit adaptiven Dämpfern könnte man evtl. noch etwas mehr Spreizung von Dynamik und Komfort herausholen.

Leider wird das Wetter grau und nass, als wir uns den Alpen nähern. Aber der Allradantrieb und das Fahrwerk sorgen für Sicherheit. Der CX-5 hat auch keinerlei Probleme in kleineren Städten, weil sich die Abmessungen noch in Grenzen halten.

Die Sitze im neuen CX-5 sind sehr bequem: Straff genug, um keine Rückenschmerzen auf langen Fahrten zu machen, aber weich genug, um keine Schmerzen am Gesäß zu bekommen. Die optionalen Sitzheizungstasten für die Fondpassagiere sind übrigens etwas ungeschickt auf der Armlehne positioniert. Dies führt dazu, dass sie versehentlich eingeschaltet werden und es den Passagieren hinten überraschend warm wird.

Je mehr Kilometer wir abspulen, umso mehr lernen wir, den CX-5 zu schätzen. Geringes Geräuschniveau, ein ausgereifter Motor, Assistenzsysteme, bequeme Sitze, praktischer Laderaum. Der neue 2017 Mazda CX-5 punktet auf allen diesen Fronten. Das Auto, das ich mit dem Sport-trim getestet habe, startet bei rund 37.990 Euro, was schon eher das Ende der Fahnenstange darstellt. Einen besseren Preis-Leistungs-Deal hat man z.B. mit dem mittleren trim level und einem kleinen Benziner. Mit einem Durchschnitt von rund 7l/100km ist der 175-PS-Diesel effizient genug, wobei die Mazda-Benziner auch sehr sparsam sind.

Weitere Produkt-Details gibt es auch bei unserem ausführlichen Mazda CX-5 Test von der Markteinführung!

Text & Fotos: Autogefühl, Aditya Jayaram


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