Rettungsgasse und Reißverschluss-System

Bei Stau: Rettungsgasse bilden. Foto: Autogefühl

Manche Verkehrsregeln sind allgemein bekannt. Manche werden eingehalten, wie zum Beispiel eine Rote Ampel. Gut, manchmal auch nicht. Wenn man noch mal eben schnell bei Dunkelgelb rüber will… Es gibt unnötige Regeln oder Verkehrsschilder, und es gibt auch Regeln, die sehr wichtig sind. Dazu gehört die Regel, eine Rettungsgasse zu bilden.

Wer lag schon mal in einem Krankenwagen und kam nicht rechtzeitig ins Krankenhaus, weil der Fahrer nicht durch den Verkehr kam? Hoffentlich keiner. Doch sollte man als Autofahrer immer daran denken, dass bei solchen Fahrten es häufig auf Minuten und Sekunden ankommen kann.

Sobald man eine Sirene hört, muss der Blick rundum und in den Rückspiegel erfolgen – und dann rechts oder links ran, je nachdem auf welcher Seite man ist. Warum funktioniert das manchmal mit? Wohl weil manche Menschen nur an sich denken und nicht an den Notleidenden, der gerade transportiert wird.

Ein weiteres Beispiel für Gedankenlosigkeit, nur nicht in diesem gefährlichen Sinne: Der Reißverschluss. Noch
immer hält sich in Deutschland hartnäckig das Gerücht, es sei unhöflich bis zum Ende des Reißeverschlusses zu fahren und sich dann erst einzufädeln. Wer das tut, wird teilweise angehupt, angeblinkt, usw.

Doch einzig sinnvoll ist es, alle vorhandenen Fahrspuren bis zuletzt auszunutzen – dadurch ergibt sich einfach weniger Stau oder er beginnt zumindest nicht so früh.

Also: Beim Reißverschluss einfach mal üben, wie sich in der großen Masse doch jeder individuell richtig verhalten kann – damit alle davon profitieren. Ob durch ein schnelleres Durchkommen oder durch Lebensrettung.

Für diese Aktion haben die Deutschen Autoblogger eine Aktion gestartet, die das Bewusstsein für Rettungsgassen stärken soll:

Jens: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Mario: Initiative Sicherheit im Straßenverkehrt
Oli: Rettungsgassen bilden: so-geht’s/
Peter: Initiative mehr Sicherheit auf unseren Straßen
Can: Blogger für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Matthias: Blogger für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Markus: Notwendigkeit der Rettungsgasse
Thomas: Rettungsgassen retten leben
Jan: Autoblogger für mehr Sicherheit im Straßenverkehrt
Mikhail: Autoblogger-Initiative Rettungsgasse
Kai: Durch diese Rettungsgasse muss er kommen
Matthias: Im Stau nicht vergessen: Rettungsgasse
Sebastian: Lebensretter Rettungsgasse

Text: Autogefühl, Thomas Majchrzak


10 Responses to Rettungsgasse und Reißverschluss-System

  1. […] Thomas: Rettungsgasse und Reißverschluss-System häufig ignoriert […]

  2. […] Thomas / Autogefühl […]

  3. […] rad-ab.com | der-auto-blogger.de | autogefuehl.de | Faszination-Autos | BYCAN | fahrrückt | Mercedes-Benz Passion | autokarma | “auto .. […]

  4. […] zum Stau kommt, von Anfang an berücksichtigen, dass es sich auch um einen Unfall handeln könnte. Thomas geht noch einen Schritt weiter, er spricht auch über das oft-ignorierte Reißverschlussverfahren, das hierzulande oft mehr ein […]

  5. […] – rad-ab.com Mario – http://www.autoaid.de/blog Oli – der-auto-blogger.de Thomas – autogefuehl.de Peter – faszination-autos.com Can – bycan.de Matthias – fahrrueckt.de Markus […]

  6. […] autogefuehl.de: Rettungsgasse und Reissverschluss-System häufig ignoriert […]

  7. […] Teilnehmer: Jens Stratmann, Jan Gleitsmann, Mario Lehmann, Oliver Walther, Thomas Majchrzak, Can Struck, Matthias Lehming, Markus Jordan, Mikhail Bievetskiy, Kai Bösel, Matthias Luft, […]

  8. […] Artikel zum Thema erschienen: Jens (rad-ab.com), Mario (autoaid.de), Oli (der-auto-blogger.de), Thomas (autogefuehl.de), Peter (faszination-autos.com), Can (bycan.de), Matthias (fahrrueckt.de), Markus […]

  9. […] Rettungsgasse und Reißverschluss-System – häufig ignoriert – Lob! […]

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *