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Audi RS7 Test – souverän und luxuriös unterwegs

Audi RS7 in den Alpen, Foto: Autogefühl

Der Audi A7 ist eine Erscheinung – außen wie innen. Agiler und schnittiger als ein A8, aber dennoch groß in der Souveränität. Als Audi RS7 mutiert er zur PS-Bombe. Von Thomas Majchrzak

Der 4 Liter V8 kennt mit seinen 560 PS kaum Konkurrenz, spielerisch ist damit ein Drehmoment von 700 Nm erreicht. Die PS-Zahl gleicht der eines Porsche 911 Turbo S. Gut, der Audi RS7 wiegt mehr, aber den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft er in knapp unter 4 Sekunden.

Audi RS7 in den Alpen, Foto: Autogefühl

Audi RS7 in den Alpen, Foto: Autogefühl

Diese kräftige Leistung kann er nur mit Allradantrieb auf die Straße bringen. Beim Audi RS7 ist das ein permanenter Allradantrieb, und dieser quattro funktioniert wie folgt: Die Grundausrichtung beträgt 60 Prozent hinten, 40 Prozent vorne. Dann geht es bis maximal 85 Prozent hinten und 75 Prozent vorne. Zudem verteilt ein Sport-Differenzial die Kräfte von links nach rechts, etwa bei einer starken Rechtskurve mehr Kraft an die linken kurvenäußeren Räder.

Audi RS7 - quattro Schriftzug vorne, Foto: Autogefühl

Audi RS7 – quattro Schriftzug vorne, Foto: Autogefühl

Im Vergleich zum häufig konservativen Audi-Design fällt der Audi RS7 mit seinem interessanten Heck auf. Die herabfallende Dach-Linie dient natürlich in erster Linie dem Design und nicht der Funktionalität.

Audi RS7 Fond, Foto: Autogefühl

Audi RS7 Fond, Foto: Autogefühl

Denn dadurch schrumpft der Kofferraum in der Höhe und große Personen kommen dem Dach im Fond schon sehr nahe. Doch durch die interessante Linienführung entsteht einfach ein ganz anderer Eindruck dieses Autos.

Audi RS7 Kofferraum, Foto: Autogefühl

Audi RS7 Kofferraum, Foto: Autogefühl

Dennoch ist der Kofferraum einfach riesig – zwar nicht unbedingt in der Höhe, aber in der Länge. Da könnte man auch die Koffer einfach hintereinander legen, anstatt sie zu stapeln. Das praktische Gepäcknetz verhindert dann, dass kleinere Gepäckstücke hin- und her fliegen. Es ist sogar so flexibel, dass man Taschen und Rucksäcke komplett darunter legen kann und sie so von oben gesichert sind.

Audi RS7: Fotoshooting bei Nebel, Foto: Autogefühl

Audi RS7: Fotoshooting bei Nebel, Foto: Autogefühl

Weitere interessante Design-Highlights: der große quattro-Schriftzug vorne ganz unten sowie das RS-Logo eingebunden in den massiven vorderen Kühlergrill. Auch die Außenspiegel haben eine eigenwillige Form, haben etwas von einem Stealth-Fighter. Toll, wenn man sich so etwas traut und es durchzieht.

Audi RS7 - Design bei den Außenspiegeln, Foto: Autogefühl

Audi RS7 – Design bei den Außenspiegeln, Foto: Autogefühl

Der lange Radstand von knapp über 2,91 Metern macht den Audi RS7 so extrem souverän. Der Geradeauslauf auf Autobahnen ist sehr entspannend, trotzdem fühlt er sich nicht behäbig an. Der Audi RS7 bietet dadurch das herrschaftlichste Fahrerlebnis aller Audi RS Modelle. Nur man muss sich bewusst sein: Die Größe will auch auf die Straßen passen, die natürlich nicht immer allzu breit sind.

Audi RS7 Bi-Color-Felgen, Foto: Autogefühl

Audi RS7 Bi-Color-Felgen, Foto: Autogefühl

Markant sind auch die Bi-Color-Felgen, die dem Audi RS7 eine aggresive Optik verleihen.

Audi RS7 Cockpit, Foto: Autogefühl

Audi RS7 Cockpit, Foto: Autogefühl

Im Innern wird man zunächst beim Starten vom riesigen Display begrüßt, das wie beim Audi A8 ausklappt. Dies dient als eine Art Begrüßungs-Handschlag und unterstreicht das Technologie-Image. Mit Kohlefaser-Look versprüht das Cockpit einen Hauch Racing, wobei sich die Elemente in die sehr saubere und coole Optik einfügen.

Audi RS7 Cockpit, Foto: Autogefühl

Audi RS7 Cockpit, Foto: Autogefühl

Die Sportsitze machen den Innenraum zum Genuss, denn sie bieten insbesondere den Schultern einen festen Seitenhalt, der nicht nur für schnellere Gangarten geeignet ist, sondern auch beim alltäglichen Fahren sehr angenehm ist.

Audi RS7 Sitze im Waben-Muster mit Kontrastnähten, Foto: Autogefühl

Audi RS7 Sitze im Waben-Muster mit Kontrastnähten, Foto: Autogefühl

Die edle Optik wird dabei erstens von der Wabenoptik unterstrichen und zweitens von den weißen Kontrastnähten. Die Wabenoptik bei den Ledersitzen ist ein wiederkehrendes Element der RS Modelle. Letztlich dient es nicht nur dem Genuss für das Auge, sondern auch dem Komfort. Es sitzt sich auf langen Strecke sehr angenehm auf dieser Struktur.

Audi RS7 Sitze im Waben-Muster mit Kontrastnähten, Foto: Autogefühl

Audi RS7 Sitze im Waben-Muster mit Kontrastnähten, Foto: Autogefühl

Audi RS7 Sitze im Waben-Muster mit Kontrastnähten, Foto: Autogefühl

Audi RS7 Sitze im Waben-Muster mit Kontrastnähten, Foto: Autogefühl

Der Audi RS7 ist definitiv ein Design-Highlight von Audi. Da der Preis bei 113.000 Euro losgeht, wird er allerdings eine Ausnahme-Erscheinung auf der Straße bleiben.

Audi RS7: Fotoshooting bei Nebel, Foto: Autogefühl

Audi RS7: Fotoshooting bei Nebel, Foto: Autogefühl

Audi RS7: Fotoshooting bei Nebel, Foto: Autogefühl

Audi RS7: Fotoshooting bei Nebel, Foto: Autogefühl

Und weil’s so schön war: Hier noch mal die überragende Beschleunigung.

Autogefühl: *****

Text & Foto: Autogefühl, Thomas Majchrzak
Video: Autogefühl, Katharina Kruppa


4 Responses to Audi RS7 Test – souverän und luxuriös unterwegs

  1. […] AutogefühlAudi RS7 Test – souverän und luxuriös unterwegsAutogefühl – das Auto Blog! http://www.autogefuehl.de Der Audi A7 ist eine Erscheinung – außen wie inn… […]

  2. […] Lust auf mehr Sportlichkeit hat, wählt den Audi S7 Sportback ab 82.300 Euro – oder den noch stärkeren RS7, den wir vor dem Facelift schon einmal getestet […]

  3. […] Lust auf mehr Sportlichkeit hat, wählt den Audi S7 Sportback ab 82.300 Euro – oder den noch stärkeren RS7, den wir vor dem Facelift schon einmal getestet […]

  4. […] 2013 hatten wir die Vor-Facelift-Version des Audi RS7 in den Alpen getestet. Damals blieb uns besonders die souveräne Fahrweise in Erinnerung. Beim neuen Audi A7 […]

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