Suzuki X-Lander und Suzuki Crosshiker

Suzuki Crosshiker und Suzuki X-Lander, Foto: Suzuki

Momentan vergeht kein Tag, an dem nicht eine weitere japanische Marke ihre Neuheiten für die Tokio Motor Show aus dem Hut zieht. Suzuki bringt gleich mehrere neue Kleinwagen-Konzepte, die in die Richtung Mini-SUV gehen. Von Thomas Imhof

Der Messestand der vor noch gar nicht so langer Zeit heftig von Volkswagen umworbenen Marke steht unter dem Motto „Let’s Create a Brand New Story“ – lasst uns eine brandneue Geschichte erzählen! Die Studien-Exponate für Tokio sind aber nur zum Teil erfrischend neu und bewegen sich nach dem Motto „Kleine Autos für eine große Zukunft“ weiterhin im angestammten Terrain des Familienunternehmens: dem Kleinwagen-Segment.

Suzuki Crosshiker in Tokio. Foto: Suzuki

Suzuki Crosshiker in Tokio. Foto: Suzuki

Die Studie Suzuki Crosshiker wirkt mit ihrer hochbeinigen Karosserie, der ausgeprägten Sicke an den Seitenflanken und den riesigen Reifen zunächst wie ein aufgeblasenes Amphibienfahrzeug. Dank der schon beim Kleinstwagen-Concept-Car G70 (Tokio 2011) angewandten Leichtbaukonstruktion wiegt der kompakte Crossover nur 810 Kilogramm. Zu diesem Federgewicht passt ein neu entwickelter 1,0-Liter-Dreizylinder. Suzuki preist den Crosshiker als ein „Auto für Erwachsene, die im Geist jung geblieben sind.“ Im Interieur fallen das oben abgeschnittene Lenkrad und die komplett virtuellen Instrumente ins Auge.

Suzuki X-Lander in Tokio. Foto: Suzuki

Suzuki X-Lander in Tokio. Foto: Suzuki

Suzuki X-Lander Cockpit, Foto: Suzuki

Suzuki X-Lander Cockpit, Foto: Suzuki

Die Studie Concept Suzuki X-Lander gibt sich mangels Dach und mit nur zart angedeuteter Windschutzscheibe hemmungslos offen. Ihren 1,3-Liter-Benziner und der Allradantrieb bezieht sie vom Serienmodell Jimny. Neu sind ein automatisiertes Schaltgetriebe und die Hybridkomponenten für den Antriebsstrang. Die Instrumente im betont rustikal und strapazierfähig gehaltenen Cockpit zeigen bei Bedarf auch die Geländestruktur an.

Suzuki Hustler in Tokio, Foto: Suzuki

Suzuki Hustler in Tokio, Foto: Suzuki

Suzuki Hustler Innenraum, Foto: Suzuki

Suzuki Hustler Innenraum, Foto: Suzuki

Last but not least wiederholt Suzuki mit der Studie Suzuki Hustler (zu Deutsch: „Strichjunge“) das spezifisch japanische und immer wiederkehrende Thema eines hoch bauenden, kubischen Mini-Vans. Ziel ist maximaler Raum auf geringer Grundfläche. Auch im Interieur geht es vor allem praktisch zu: Die vordere Sitzbank ist durch keinen Mitteltunnel geteilt; und da die reduzierten Bedienelemente samt Getriebewählhebel hoch auf der Mittelkonsole sitzen, ergibt sich ein hindernisfreier Durchstieg zwischen Fahrer- und Beifahrerseite.

Text: Autogefühl, Thomas Imhof
Fotos: Suzuki


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