Range Rover Evoque Facelift Fahrbericht

In 2016 wird es eine neue Cabrio-Version des Range Rover Evoque geben, die ein neues Segment begründen wird. Diese wird auf dem jüngsten Range Rover Evoque Facelift basieren, das ab sofort erhältlich ist. Wir haben die Produkt-Auffrischung getestet. Von Thomas Majchrzak

Seit 2011 gibt es den Range Rover Evoque und der Lifestyle-Land Rover wurde bislang über 400.000 Mal verkauft. Mit diesem Fahrzeug ist Land Rover schon nahezu zum Volumenhersteller aufgestiegen. Nun wurde es Zeit für ein Facelift, das künftig ab 34.500 Euro erhältlich sein wird. Das ist ab sofort der Einstiegspreis für Fünftürer und Dreitürer-Coupé, das bislang nur mit höherem Ausstattungsniveau erhältlich war. Im mittleren Ausstattungsniveau mit dem neuen Diesel (s.u.) landet ein Range Rover Evoque bei ungefähr 45.000 Euro, Schluss ist erst bei über 50.000 Euro.





Exterieur

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Der Range Rover Evoque ist grundsätzlich durch seine kompakten Abmessungen und die dafür aggressive Optik bekannt: Steiler Kühlergrill, bullig Kotflügel, schmale Fensterlinie. Das dramatische Äußere erhielt nun neue schlankere Nebellampen und neue Stoßfänger. Auch die Lufteinlässe wurden vergrößert. Der Kühlergrill wurde geringfügig modifiziert, ab dem Niveau SE Dynamic verändert er sich. Insgesamt ergibt sich eine noch aggressivere Optik. Optional gibt es nun erstmals Voll-LED-Scheinwerfer. Kann man Vor-Facelift-Modell und das nun aktuelle sofort unterscheiden? Nur schwer. Das positive Feedback vom Kunden und die Rekord-Verkaufszahlen haben ein Re-Styling wohl nicht unbedingt nötig gemacht.

Interieur

Im Innenraum gibt es mit dem Facelift neue Sitze und Türverkleidungen sowie eine neue Instrumententafel. Ohnehin hatte der Range Rover Evoque schon interessante Materialien im Innenraum geboten, etwa hochwertige Textiloberflächen. Diese finden sich auch wieder im Einstiegsniveau, es sind angenehm weiche Bezüge für die Innenseiten der Türen und fürs gesamte Armaturenbrett. Man kann sich also ohne Bedenken einen Basis-Evoque kaufen und erhält direkt einen sehr hochwertigen Innenraum. Auch die Verarbeitung der Knöpfe und Schalter stimmt.

Des Weiteren bekommt auch der Evoque nun das InControl Touch Infotainment-System, das auch eine Smartphone-Integration ermöglicht. Dies ist eine separate Lösung, die Jaguar Land Rover anbietet, es funktioniert nicht über die andernorts eingesetzten Standards wie Apple CarPlay & Co.

Die Ausstattungslinien teilen sich auf in Pure, SE, SE Dynamic, HSE, HSE Dynamic, Autobiography und Autobiography Dynamic.

Das Panoramadach kann man nicht öffnen, dafür geht es fast über das gesamte Fahrzeug. Somit haben insbesondere Fondpassagiere einen tolle Blick nach oben. Zudem schränkt es die Kopffreiheit nicht ein, so dass große Menschen hinten auch noch gut sitzen können. Nur die Beinfreiheit ist hinten für 1,86 m so gerade noch passend, aber es wird durchaus eng. Hier müsste dann der Plattform-Bruder Land Rover Discovery Sport ran, der mehr auf Praxistauglichkeit zielt – aber weniger auf Design-Raffinessen.

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Motoren

Nachdem Land Rover hier wirklich alte Diesel angeboten hatte, gibt es nun die neuen aus der Ingenium-Produktfamilie.

Den neuen Td4 gibt es mit 150 oder 180 PS, und letzter wird auch der beste Motor für den Evoque. Wir testen den 150 PS Diesel, der für die Stadt völlig ausreicht. Nur auf der Autobahn würde man sich etwas mehr Druck wünschen, aber das wäre dann bei der 180 PS Version gegeben. Als Durchschnittsverbrauch erzielen wir gut 7 Liter / 100 km.

Wahlweise gibt es noch einen älteren Si4-Benziner mit 240 PS, der allerdings viel schluckt.

Fahrverhalten

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Der Range Rover Evoque hat eine klare Fokussierung auf eine eher sportliche Abstimmung, wobei das Fahrwerk leicht überarbeitet wurde und nun nicht mehr ganz so ruppig ist. Ferner muss man darauf achten, keine 20 Zoll Felgen zu wählen, denn diese reduzieren den Komfort. Mit 18 Zoll ist man am besten beraten.

Die Handschalter-Version ist ebenfalls nicht zu empfehlen, da sowohl Kupplung als auch Schaltvorgänge viel Kraft erfordern. Hier hat man aber auch die Wahl, sich für eine ZF-9-Gang-Automatik zu entscheiden, die perfekt funktioniert und für den entsprechenden Komfort sorgt.

Trotz der aufregenden Designlinien bleibt die Übersicht – abgesehen vom kleinen Heckfenster – relativ gut. Man hat ein gutes Gefühl dafür, wo das Auto aufhört.

Will man den Evoque flink bewegen, wird man durchaus mit Fahrspaß belohnt. Das mag er gerne. Er vermittelt einen guten Kontakt zur Straße und fühlt sich dann, auch wegen der nicht allzu hohen Sitzposition – eher wie ein Crossover an und nicht wie ein reinrassiges SUV.

Abmessungen

Länge: 4,36 m
Breite: 1,97 m
Höhe: 1,61 m
Leergewicht: 1.543 – 1.674 kg

Fazit: Der Range Rover Evoque punktet weiter mit einem spektakulären Design, das nun leicht nachgeschärft wurde. Besonders begeistert der Innenraum mit einer top Verarbeitung und attraktiven Lösungen bereits ab Basisniveau. Ein softes Langstrecken-SUV ist der Evoque dagegen nicht. Hier zählt das Design, nicht unbedingt die Funktionalität. Empfehlenswert ist die Kombination von 180 PS Diesel mit der 9-Gang-Automatik. Das Range Rover Evoque Facelift hat in erster Linie den neuen Motor gebracht, ansonsten kommt man ohne Facelift-Version auch schon gut zurecht.

Text: Autogefühl, Thomas Majchrzak
Fotos: Autogefühl, Michel Weigel

Autogefühl: ****

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Und hier noch weitere Testberichte zum Evoque Facelift:
automativ



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