Supercross Dortmund 2019 Preview

Das 36. Supercross Dortmund bringt Motorsport-Fans einer der spektakulärsten Sportarten wieder ins Ruhrgebiet: Von Freitag 11. Januar bis Sonntag 13. Januar gibt es an drei Tagen Racing auf internationalem Level sowie Freestyle-Jumps. Von Thomas Majchrzak

Wie üblich ist der Samstag bereits vorab ausverkauft, für das gesamte Wochenende werden erneut gut 30.000 Zuschauer erwartet. Für Freitag 11. und Sonntag 13. sind noch Karten zubekommen.

In diesem Jahr machte der ADAC SX-Cup bereits Station in Stuttgart und Chemnitz. Rennen gefahren wird grundsätzlich immer in drei Klassen, SX1, SX2 und SX3. Die SX1-Klasse ist mit den Spitzenfahrern bestückt, die auf Viertakt-Maschinen mit 450 ccm oder wahlweise 250 ccm unterwegs sind. Hier fahren die Spitzenfahrer, die auch an anderen internationalen Supercross-Veranstaltungen teilnehmen. In der SX1 fährt man mit 250 ccm Viertaktern, hier sind erwachsene Nachwuchsfahrer unterwegs, die bereits professionelle Erfahrung haben. In der SX3 fahren die jungen Nachwuchsfahrer auf kleineren Maschinen, die Zukunft des Supercross-Sports.

Als Tabellenführer des SX-Cups in der Königsklasse SX1 kommt der Amerikaner Cole Martinez nach Dortmund. Der König von Dortmund 2018, Tyler Bowers (USA), ist als Gesamtdritter ebenfalls noch im Rennen. Als deutscher Hoffnungsträger kommt Dominique Thury zum Zug, der in Dortmund bereits vielfach für einzelne Renn-Erfolge gefeiert wurde.

In der Nachwuchsklasse SX2 stehen die deutschen Chancen besser: Der Thüringer Tom Koch hatte dieses Jahr schon viel Erfolg und führt in der SX2-Klasse die ADAC SX-Cup-Wertung vor Julien Lebeau an.

In der SX3 (zwölf- bis 16-jährige) setzte sich bislang der in Dortmund ebenfalls bekannte Carl Ostermann aus Bonn durch. Er konnte bislang alle Rennen gewinnen.

Drüber hinaus fahren noch zwei Spezial-Klassen, Mini-Bikes mit 65 ccm in der SX4 sowie 125er-Zweitakt-Maschinen in der SX125.

Beim Freestyle sind diesmal die deutschen Luc Ackermann und Kai Haase mit dabei, begleitet von Remi Bizouard aus Frankreich und Pat Bowden aus Australien. In 23 Metern Höhe vollziehen die Freestyler ihre Tricks, legen das Bike quer und machen Backflips. Luc Ackermann hat 2018 als erster Deutscher sogar an den X-Games in den USA teilgenommen – und er kann sogar einen Double-Backflip.

Voraussetzung für die Lehm-Rennstrecke sind übrigens 200 Lkw-Ladungen, die somit 4.000 Tonnen Naturboden in die Westfalenhalle bringen. Die Hindernisse sorgen für spektakuläre Sprünge – während des Rennens und natürlich auch später für die Freestyler. Letztere benutzen für den Absprung allerdings eigens mitgebrachte Rampen.

Karten für die Veranstaltung in der Westfalenhalle unter www.supercross-dortmund.de, in allen ADAC Geschäftsstellen oder telefonisch über die Hotline 02 31 – 54 99 333 des ADAC Westfalen, die montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 18 Uhr erreichbar ist. Der Samstag ist bereits ausverkauft, für Freitag und Sonntag sind noch Tickets in allen Kategorien zu haben.

Text: Autogefühl, Thomas Majchrzak
Fotos: ADAC, Jan Brucke


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